Heute ist der 12.05.2026. In Salzburg gibt es Grund zur Freude! Kim Kabamba, eine gebürtige Baden-Württembergerin, hat sich durch ihre bemerkenswerte Ausbildung zur Seilbahn- und Elektrotechnikerin einen Namen gemacht. Nach Zell am See gezogen, um bei der „Schmittenhöhebahn AG“ zu lernen, hat sie die Herzen der Menschen in der Region im Sturm erobert. Und das nicht nur, weil sie nun als „Lehrling des Monats“ ausgezeichnet wurde. Ihre Geschichte ist eine von Leidenschaft, Ehrgeiz und einem unaufhörlichen Drang, die Berge zu erklimmen.
Schon als Kind war Kim von der majestätischen Schönheit der Berge fasziniert. Ein Familienurlaub in den Rocky Mountains, Kanada, hatte sie nachhaltig beeindruckt. Nach dem Abschluss ihrer Matura an einer Allgemeinen Höheren Schule (AHS) trat sie den Gebirgsjägern in Bad Reichenhall bei. Dort entdeckte sie dann ihre Leidenschaft für die Seilbahntechnik und wechselte schließlich nach Zell am See, wo sie ihr Handwerk erlernt.
Sportlich und engagiert
Eingelebt hat sich Kim schnell im Pinzgau. Sie ist nicht nur eine talentierte Kletterin und Paragleiterin, sondern auch ein aktives Mitglied der Bergrettung Zell am See. Dabei ist ihr der Ehrenamt-Gedanke wichtig: „Ich möchte etwas zurückgeben“, so Kim. Das Engagement für die Gemeinschaft ist ihr ein großes Anliegen, und es zeigt, dass sie nicht nur eine Technikbegeisterte ist, sondern auch ein großes Herz hat.
In ihrer Ausbildung hat sie nicht nur die Berufsschule mit Auszeichnung abgeschlossen, sondern sich auch ein fernstudium in Elektro- und Informationstechnik ins Leben gerufen. Damit zeigt sie, dass sie in der Technik eine echte Passion gefunden hat. Die Vielfalt der Tätigkeiten in ihrem Beruf – von Wartung, Installation bis hin zu Revisionen von Bahnanlagen – lässt sie strahlen. Die IHK stellt dabei die Eignung der Ausbildungsstätte und der Ausbilder in Deutschland fest. In Österreich gibt es ähnliche Standards, die die Qualität der Ausbildung sichern.
Ein Vorbild für die nächste Generation
Kims Werdegang ist nicht nur inspirierend, sondern macht sie auch zu einem Vorbild für Frauen und Mädchen, die in technischen Berufen arbeiten möchten. Der Beruf des Seilbahnfachmanns oder der Seilbahnfachfrau ist vielseitig. Neben der technischen Wartung und Überwachung von Bahnanlagen gehört auch die Verantwortung für die Betriebssicherheit dazu. Es erfordert ein hohes Maß an technischem Verständnis, Belastbarkeit und auch Führungsfähigkeiten. Kim hat all dies in sich und zeigt, dass Frauen in diesen Berufen eine starke Stimme haben.
Die Möglichkeit, in diesem Bereich eine Karriere zu machen, ist groß. Weiterbildungsmöglichkeiten zum/r Seilbahnmanager:in oder die Übernahme leitender Funktionen in Seilbahnbetrieben sind nur einige der Perspektiven, die sich nach der Ausbildung bieten. Wer sich für diesen Beruf interessiert, sollte sich auch über Praktika informieren. Diese helfen, einen ersten Eindruck zu bekommen und die richtige Entscheidung zu treffen.
Kims Geschichte ist ein lebendiges Beispiel dafür, wie Leidenschaft und Engagement Hand in Hand gehen können. Es bleibt spannend zu sehen, wohin ihr Weg sie noch führen wird – eins ist sicher: Die Berge dürfen sich auf einen neuen Stern am Himmel freuen!