Salzburgs Online-Shopping-Revolution: Von 55% zu 73% in nur einem Jahrzehnt
Heute ist der 24.06.2026 und ich kann es kaum fassen, wie rasant sich das Kaufverhalten der Salzburger in den letzten Jahren verändert hat. Laut einer aktuellen Studie haben 2025 satte 73% der Salzburger im Alter zwischen 16 und 74 Jahren mindestens einmal in einem Webshop eingekauft. Das sind unglaubliche 18% mehr als noch vor zehn Jahren, als dieser Anteil bei 55% lag. Man könnte fast sagen, der Online-Shopping-Wahn hat hierzulande Einzug gehalten. Über 312.000 Menschen in Salzburg haben 2025 online geshoppt und dabei insgesamt 620 Millionen Euro ausgegeben – das sind 50 Millionen Euro mehr als im Vorjahr! Hier zeigt sich, dass die Salzburger nicht nur gerne shoppen, sondern auch bereit sind, dafür tiefer in die Tasche zu greifen.
Die Zahlen sprechen für sich: 10,7% der Einzelhandelsausgaben in Salzburg wurden 2025 online getätigt. Im Vergleich zu den Corona-Jahren 2020 und 2021, wo der Anteil bei rund 11,5% lag, haben wir also einen leichten Rückgang gesehen. Aber keine Sorge, Experten sind optimistisch. Sie erwarten, dass der Online-Anteil in den nächsten fünf bis zehn Jahren sogar doppelt so hoch sein könnte! Das klingt nach einer aufregenden Zukunft für den Online-Handel.
Ein Blick auf die Trends
Besonders spannend ist, dass 50% der Salzburger Konsumenten vor allem Kleidung oder Schuhe online bestellen. Wenn man drüber nachdenkt, kann man sich kaum noch vorstellen, ohne das Internet durch die Geschäfte zu schlendern. Möbel und Gartenartikel folgen mit 25%, während Spielwaren und Kinderartikel sogar um 19% im Vergleich zu 2024 gestiegen sind. Das zeigt: Die Familien sind aktiv und shoppen fleißig online! Wo wir gerade dabei sind, Lebensmittel sind allerdings nach wie vor ein bisschen stiefmütterlich behandelt – nur 9% der Ausgaben dafür fließen in den Online-Handel. Da gibt es also noch viel Potenzial!
Ein Blick auf die großen Player im Internet zeigt, dass die Top-10-Anbieter in Österreich über 58% des Marktes für sich beanspruchen. Besonders eindrucksvoll ist Amazons Marktanteil von fast 30%. Auch Temu, mit 5,6%, hat sich mittlerweile einen Namen gemacht – 37% der Salzburger haben dort 2025 bestellt. Das sind sechs Prozentpunkte mehr als im Jahr zuvor. Da wird mir ganz schwindelig bei der Vorstellung, wie sich das alles entwickelt hat!
Die Rolle der Wettbewerbsbedingungen
Alexander Schwarzbeck, Obmann der Sparte Handel in der WKS, hat ganz recht, wenn er faire Wettbewerbsbedingungen für heimische Händler fordert. Schließlich ist der Online-Handel nicht nur ein Segen, sondern bringt auch Herausforderungen mit sich. Immer mehr Konsumenten bestellen im Ausland, was den Kaufkraftabfluss ins Ausland auf 54% steigen lässt. Da stellt sich die Frage, wie die lokalen Händler mithalten können, wenn die Konkurrenz so stark ist. Die Retourenquote, die von 38% auf 42% gestiegen ist, zeigt zudem, dass die Kunden nicht nur kaufen, sondern auch viel zurückschicken. Komischerweise ist die Retourenquote bei den Jüngeren – insbesondere bei den 15- bis 29-Jährigen – am höchsten mit 59%. Vielleicht haben sie einfach zu viel Spaß am Ausprobieren!
Insgesamt zeigt sich, dass die Salzburger nicht nur gerne online shoppen, sondern auch gerne die neuesten Trends verfolgen. Mobile Shopping boomt und das wirtschaftliche Comeback des Onlinehandels ist nicht zu übersehen. Bis Ende April 2024 wird ein Anstieg der eCommerce-Ausgaben in Österreich von 5% auf 10,6 Milliarden Euro erwartet. Das ist wahrlich eine beeindruckende Entwicklung!
Wenn ich das alles so Revue passieren lasse, wird mir klar: Das Internet hat die Art, wie wir einkaufen, revolutioniert und das ist erst der Anfang. Bleibt nur zu hoffen, dass die heimischen Händler nicht auf der Strecke bleiben und die Salzburger weiterhin die Vorzüge des Online-Shoppings genießen können.
