Hohe Temperaturen bringen nicht nur im Freien, sondern auch im Büro so manche Herausforderung mit sich. In Salzburg haben die Sommerhits der letzten Jahre gezeigt: Wenn das Thermometer über 30 °C schnellt, wird konzentriertes Arbeiten zur echten Tortur. Da ist der kreative Kopf schnell in den Hitzeferien – bloß, dass es kein „Hitzefrei“ gibt. Ja, richtig gehört! Das Arbeitsrecht sieht in Österreich keinen Anspruch auf eine Verschnaufpause bei solchen Temperaturen vor. Arbeitgeber sind also gefordert, sich um die Gesundheit ihrer Mitarbeiter zu kümmern. Schließlich will ja niemand mit einem Schweißausbruch beim nächsten Meeting glänzen!

Die Maßnahmen gegen die drückende Hitze sind vielfältig. Viel Trinken ist das A und O – Wasser, Tee oder vielleicht ein spritziger Fruchtsaft? Getränke sollten bereitgestellt werden, um die Mitarbeitenden nicht in die Verlegenheit zu bringen, selbst auf die Suche nach einer Erfrischung gehen zu müssen. Man könnte auch überlegen, den Arbeitsbeginn etwas vorzuverlegen, um die Mittagshitze zu umgehen. Und wer hätte nicht gerne zusätzlich ein paar Pausen mehr? Ein bisschen Abschattung, Nachtlüftung und das Auflockern der Bekleidungsvorschriften können Wunder wirken. Und wenn’s gar nicht mehr geht? Dann helfen Ventilatoren – aber Achtung, Zugluft vermeiden! Und nicht zu vergessen: Duschmöglichkeiten für die, die nach der Mittagspause frisch und munter wieder ins Büro zurückkehren wollen.

Besondere Herausforderungen für Außenarbeiten

Für alle, die draußen arbeiten, gibt es spezielle Maßnahmen. Beschattete Arbeitsplätze sind unverzichtbar, und auch die Aufklärung über Gesundheitsgefahren ist ein Muss. Luftdurchlässige, UV-schützende Kleidung und geeignete Kopfbedeckungen sind ebenso wichtig wie Sonnenbrillen mit Seitenschutz. Ein guter Sonnenschutz ist Pflicht, und bei heißen Oberflächen helfen Schutzhandschuhe, um nicht ins Schwitzen zu geraten. Eine Umfrage hat gezeigt, dass viele Arbeitnehmer sich eine flexiblere Arbeitszeitgestaltung wünschen, vielleicht eine Siesta und eine abendliche Fortsetzung der Arbeit. Das könnte man doch glatt in die Planung aufnehmen!

Doch nicht nur die Hitze selbst ist ein Problem, sondern auch die damit verbundenen gesundheitlichen Risiken. Steigende Temperaturen und längere Hitzephasen erhöhen die Belastung durch UV-Strahlung. Leistungseinbrüche, Dehydrierung und sogar Hautkrebs sind nur einige der möglichen Folgen. Besonders gefährdet sind ältere Menschen, Schwangere, Kinder und Jugendliche. Kinder merken oft gar nicht, wenn sie zu viel Hitze ausgesetzt sind und vergessen schnell, genug zu trinken. Das Risiko für Dehydrierung oder gar einen Hitzschlag steigt. Hier sind wir alle gefordert, ein Auge auf unsere kleinen Schützlinge zu haben.

Die Notwendigkeit eines wirksamen Schutzes für Beschäftigte und Versicherte wird immer deutlicher. Präventionsmaßnahmen sind nicht nur ein nettes Extra, sondern dringend erforderlich, besonders bei Temperaturen über 26 °C. Technische und organisatorische Maßnahmen sind den personenbezogenen vorzuziehen. Die Lufttemperatur in Arbeitsräumen sollte laut ASR A3.5 nicht über +26 °C liegen – und bei Außentemperaturen über +30 °C sind effektive Maßnahmen zur Reduzierung der Beanspruchung unerlässlich. Vorausschauende Planung und fachkundige Beurteilung der Gefährdungen am Arbeitsplatz sind also gefragt. Wer jetzt denkt, dass das alles ein bisschen übertrieben ist, sollte sich die Realität vor Augen führen: Hitze kann ernsthafte Folgen haben, und jeder ist gut beraten, rechtzeitig die richtigen Schritte einzuleiten.

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