Ford hat sich ein ambitioniertes Ziel gesetzt, und das gleich hier in Europa. Bei einem Event mit Händlern, Mitarbeitern und Journalisten aus der D-A-CH-Region in Salzburg wurde die große Offensive angekündigt. Der Autohersteller plant, innerhalb der nächsten drei Jahre gleich sieben neue Produkte auf den Markt zu bringen. Das bedeutet frischen Wind für das europäische Produktportfolio, das bis 2029 um fünf neue Pkw-Modelle und zwei Nutzfahrzeuge erweitert wird. Auch die Rennstrecke Bilster-Berg in Deutschland diente als Schauplatz, um die aktuelle Fahrzeugpalette vorzustellen – eine Mischung aus Nervenkitzel und Abenteuer, ganz im Sinne von Ford’s Motto „Ready-Set-Ford“.

Die Pläne sind vielfältig. Im Nutzfahrzeug-Segment sticht der Ranger Super Duty hervor, ein Pick-up mit einer beeindruckenden Nutzlast von zwei Tonnen. Und das ist noch nicht alles: Der neue Transit City, ein rein elektrischer Transporter, wird noch in diesem Jahr bei den österreichischen Händlern verfügbar sein. Ford ist fest entschlossen, seine Marktführerschaft im Nutzfahrzeug-Segment zu verteidigen und sogar auszubauen. Das trifft sich gut, denn der Bedarf an effizienten Transportlösungen wächst.

Ein vielfältiges Portfolio

Die Produktstrategie zielt darauf ab, eine breite Palette abzudecken, und das umfasst auch das europäische Pkw-Portfolio. Hier wird ein kompaktes SUV aus der Bronco-Familie erwartet, zusammen mit einem neuen Ford-Kleinwagen, einem kleinen SUV und zwei Multi-Energy-Crossover-Modellen. Andreas Oberascher, Managing Director von Ford Austria, hebt die Offensive hervor und verspricht moderne Fahrzeuge, die mit intelligenten Technologien punkten sollen.

Ein Blick in die Zukunft zeigt, dass Ford nicht klein beim Thema Elektrofahrzeuge denkt. Ab 2028 wird ein neues SUV-Modell mit Multi-Energy-Antrieb aus Valencia eingeführt. Dazu kommen zwei kleine Elektrofahrzeuge, die auf der Technologie des Partners Renault basieren. Diese Mischung aus Elektro- und Hybridantrieb zielt darauf ab, 80% des europäischen Marktvolumens abzudecken – das ist eine Ansage!

Technologische Innovationen und Plattformstrategien

Um diese ehrgeizigen Ziele zu erreichen, setzt Ford auf eine klare Struktur: Die neuen Fahrzeuge werden auf verschiedenen Plattformen und in unterschiedlichen Werken gefertigt. Man spricht hier von einem Dreiklang aus Douai, Valencia und Köln. Der neue Ford Fiesta als Elektro-Nachfolger wird in Douai montiert, während die C2-Plattform, die das kompakte SUV beherbergt, aus Fords eigener Entwicklung stammt. Das klingt alles sehr durchdacht, oder?

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Die Elektro-Offensive wird zudem durch eine massive Investition von einer Milliarde US-Dollar in ein „Electrification Center“ in Köln unterstützt. Ford plant, bis 2030 nur noch Elektro-PKW in Europa zu verkaufen, und auch bei Nutzfahrzeugen sollen bis zu 75 Prozent elektrisch sein. Das hat schon fast etwas Visionäres, wenn man bedenkt, wie schnell sich die Automobilindustrie wandelt.

Was die neuen Modelle angeht, bleibt Ford auf Kurs. Der Ranger Super Duty wird bald als verstärktes Modell eingeführt, mit einer hohen Nutzlast und einer Anhängelast von bis zu 4,5 Tonnen. Für die Kleintransporter unter den Nutzfahrzeugen ist der Transit City das Highlight, der in nur einer Standardkonfiguration, aber in drei Varianten erhältlich sein wird.

Die Zukunft sieht also spannend aus, und Ford hat viel vor. Wenn alles nach Plan läuft, könnten wir schon bald eine breite Palette neuer, innovativer Fahrzeuge auf den Straßen sehen. Es bleibt abzuwarten, wie die Konkurrenz reagiert, denn eines ist klar: Ford ist bereit für die Herausforderungen der kommenden Jahre.