Heute ist der 17.05.2026, und was für ein Tag das ist! In Wien hat die bulgarische Popsängerin Dara mit ihrem mitreißenden Titel „Bangaranga“ den Eurovision Song Contest (ESC) gewonnen. Die Zuschauer und Jurys waren sich einig: Sie hat die Bühne erobert! Während Dara jubelnd die Trophäe entgegennahm, musste Österreichs Vertreter Cosmó sich mit dem vorletzten Platz zufrieden geben – nur 6 Punkte waren es für ihn. Ein bisschen ernüchternd, aber hey, nicht jeder kann gewinnen, oder?
Es war wirklich ein spannendes Finale, das die Fans in Wien trotz kühler Temperaturen an die Bildschirme zog. Dara war lange Zeit im Wettbewerb unter den letzten Plätzen, doch beim Juryfinale zeigte sie, was in ihr steckt. Mit 312 Punkten im Publikumsvoting und 204 Punkten von der Jury katapultierte sie sich an die Spitze. Es ist Bulgariens Comeback beim ESC, nachdem das Land zuletzt 2022 vertreten war. Die Freude war riesig, sowohl bei den Fans als auch in der Heimat!
Ein Blick auf die Konkurrenz
Die Konkurrenz war stark! Israel hatte mit Noam Bettan einen großartigen Vertreter, der am Ende den zweiten Platz mit „Michelle“ belegte. Rumänien schickte die talentierte Alexandra Căpitănescu ins Rennen, die mit „Choke Me“ den dritten Platz sicherte. Und was ist mit den Finnen? Die beiden Favoriten Linda Lampenius & Pete Parkkonen landeten auf Platz 6 – irgendwie überraschend, oder? Delta Goodrem aus Australien wurde Vierte und der griechische Akylas kam auf Platz 10. Österreichs Cosmó, der sich nach dem Auftritt zufrieden zeigte, gab zu Protokoll, dass es nicht der letzte Platz ist. Ein bisschen Optimismus kann nicht schaden!
Die ESC-Woche in Wien war ein echtes Spektakel. Zahlreiche Veranstaltungen zogen die Massen an, und trotz der kühlen Witterung war die Stimmung ausgelassen. Geplante Gegendemonstrationen von pro-palästinensischen Aktivisten waren kleiner als erwartet und die Proteste gegen den israelischen Act hielten sich in Grenzen. Alles in allem war es eine bunte Mischung aus Musik, Emotionen und ein bisschen politischem Gewürz.
Die Geschichte des ESC
Wer hätte gedacht, dass dieser Wettbewerb, der 1956 in Lugano seinen Anfang nahm, so viele Zuschauer und Fans begeistern würde? Die Idee dazu kam von Marcel Bezençon, der sich von dem Sanremo-Festival inspirieren ließ. Jedes Jahr treten Länder aus ganz Europa und sogar darüber hinaus gegeneinander an. Israel, Zypern und sogar Australien sind nur einige der Teilnehmer, die die Bühne betreten haben. Auch wenn der ESC vor allem für seine musikalischen Darbietungen bekannt ist, spielt die Punktevergabe eine entscheidende Rolle. Seit 1975 wird die Wertung durch eine Kombination aus Jury- und Publikumsabstimmung ermittelt. Wie spannend ist das denn?
In den letzten Jahrzehnten hat sich der ESC weiterentwickelt und immer mehr Länder haben sich beworben, um dabei zu sein. Mittlerweile haben fast alle europäischen Staaten, mit Ausnahme von Liechtenstein und dem Vatikanstadt, an diesem grandiosen Fest der Musik teilgenommen. Es ist ein Schmelztiegel der Kulturen, wo sich Länder präsentieren und um die Gunst des Publikums kämpfen. Und das Beste daran? Es gibt immer wieder neue Talente zu entdecken!
Jetzt, wo der ESC 2027 nach Bulgarien zieht, sind wir gespannt, was uns dort erwartet. Welche neuen Stars werden das Publikum mit ihren Klängen verzaubern? Wer wird die Nachfolge von Dara antreten? Eines ist sicher: Die Vorfreude ist riesig!