Heute, am 14. Mai 2026, wird vielen Salzburger Fußballfans ein bitterer Moment in Erinnerung bleiben. Das Finale des ÖFB-Frauen-Cups in Wien endete für die Fußballerinnen von Red Bull Salzburg mit einer 0:1-Niederlage gegen die Wiener Austria. Vor beeindruckenden 4.600 Zuschauern im Stadion schenkten sich die beiden Teams nichts, doch am Ende war es die Austria, die jubeln durfte.
Das Spiel begann für Salzburg vielversprechend. Die Abwehr stand stabil, und die Spielerinnen zeigten Kampfgeist. Doch in der 52. Minute wurde die Salzburger Defensive dann doch überlistet. Katharina Schiechtl erzielte nach einer Ecke per Kopf das entscheidende Tor. Dies war nicht nur der Rückstand für Salzburg, sondern auch das erste Gegentor im gesamten Cup-Wettbewerb – ein echter Schock für das Team, das bis dahin unbesiegt war.
Eine packende Partie
Nach dem Rückstand versuchten die Salzburgerinnen, offensiver zu agieren. Der Wille war da, aber die erfahrene Abwehr der Austria, zu der auch Spielerinnen wie Carina Wenninger und Virginia Kirchberger gehörten, ließ kaum Chancen zu. Salzburg kämpfte, aber die Tore blieben aus. Die routinierte Abwehr der Wiener war an diesem Tag einfach zu stark.
Die Spannung der Partie hielt bis zur Nachspielzeit an, als das Drama seinen Höhepunkt fand. Torfrau Michaela Fischer sah die Rote Karte, nachdem sie eine durchbrechende Spielerin foulte. Damit war das Unglück perfekt – eine unglückliche Wendung für die Salzburgerinnen, die im ersten Jahr unter der Red-Bull-Flagge im Finale standen und sich nun mit leeren Händen begnügen mussten.
Ein neuer Champion
Für die Wiener Austria war es ein historischer Moment, denn sie gewannen den ÖFB-Cup zum ersten Mal. Die Freude im Lager der Austria war riesig, schließlich hatte der Seriencupsieger SKN St. Pölten, der seit 2013 den Cup dominiert hatte, den Titel abgegeben. Man könnte sagen, die Austria hat die Fackel übernommen, und das mit Bravour. Der Vorgängerverein USC Landhaus hatte bereits elfmal den Cup gewonnen, doch die neue Generation hat nun ihre Spuren hinterlassen.
Dieser Tag wird für viele als einer der Meilensteine in der österreichischen Frauenfußballgeschichte in Erinnerung bleiben. Die Salzburgerinnen müssen nun die Köpfe hochhalten und mit frischem Mut in die nächsten Herausforderungen gehen. Es gibt viele Spiele in der Zukunft, und sicherlich werden sie aus dieser Niederlage lernen. Auf dass die nächste Chance bald kommt!