Große Gleisrevolution: Sanierung zwischen Obertraubling und Passau startet mit Herausforderungen für Reisende
Heute ist der 13. Juni 2026, und es gibt Neuigkeiten, die uns alle betreffen. Ab dem 14. Juni beginnt die DB InfraGO mit der umfassenden Sanierung der Strecke Obertraubling–Passau. Das Projekt wird nicht nur die Gleise, sondern auch die Weichen und Oberleitungen auf etwa 120 Kilometern erneuern. Ein ordentliches Stück Arbeit, wenn man bedenkt, dass die Sanierung rund 1,3 Milliarden Euro kosten wird – inklusive Risikopuffer versteht sich. Also, wer denkt, dass das ein Klacks wird, der irrt sich gewaltig!
Was heißt das für die Reisenden? Der reguläre Zugbetrieb wird bis zum 12. Dezember 2026 eingestellt. Das wird einige von uns wirklich vor Herausforderungen stellen, vor allem, wenn man bedenkt, dass auch Fernzüge zwischen Nürnberg, Regensburg und Passau sowie nach Wien komplett entfallen. Reisende, die nach Österreich wollen, müssen auf Verbindungen über München umsteigen. Das ist schon eine ziemliche Umstellung, und ehrlich gesagt, nicht gerade ideal.
Umleitungen und Ersatzverkehr
Die DB hat sich jedoch etwas einfallen lassen. Rund 90 Busse werden auf sechs Ersatzlinien eingesetzt, um die Reisenden aufzufangen. Das klingt erst einmal gut. Zusätzliche Züge über Mühldorf und Salzburg sowie ein Ersatzbus für die Passauer Fernreisenden sollen auch helfen, die Situation zu entschärfen. Aber mal ehrlich, ob das reicht, um die Unannehmlichkeiten auszugleichen? Wir werden sehen.
Ein weiterer Aspekt ist die Modernisierung von acht Bahnhöfen, die dabei sein wird. Hier wird es einige barrierefreie Gestaltungen geben, was definitiv ein Schritt in die richtige Richtung ist. Gleichzeitig werden veraltete Relais-Stellwerke durch moderne Elektronik ersetzt. Ich nehme an, das ist ein Fortschritt, aber die Frage bleibt, wie reibungslos der Übergang verlaufen wird. In Sandbach und Vilshofen ist zudem die Inbetriebnahme neuer Stellwerke für 2027 geplant, was eine weitere Sperrung von maximal zwei Wochen nach sich ziehen wird.
Ein geplanter Zeitrahmen und die Reaktionen der Branche
Der Zeitplan für diese umfassenden Sanierungsarbeiten wurde in Abstimmung mit den Eisenbahnverkehrsunternehmen, Verbänden und Bundesländern überarbeitet. Das Bundesministerium für Verkehr hat dem neuen Plan zugestimmt, was ja schon einmal ein gutes Zeichen ist. Die DB InfraGO plant, die Sanierungen so zu bündeln, dass die Einschränkungen für Reisende und Güterverkehrsunternehmen möglichst gering bleiben. Das klingt doch nach einem Plan, oder?
Bis 2028 sind weitere Generalsanierungen in verschiedenen Korridoren bis 2036 eingeplant. Das hört sich nach einer langfristigen Strategie an, die auch die Stabilität von Umleitungsverkehren im Blick hat. Allerdings, und das ist wichtig, ist eine Zustimmung der Bundesnetzagentur erforderlich. Eine Entscheidung wird frühestens im November erwartet – also, da müssen wir noch etwas Geduld haben.
Die laufende Korridorsanierung zwischen Nürnberg und Regensburg soll planmäßig am 10. Juli 2026 abgeschlossen sein. Das bleibt zu hoffen, denn es ist wichtig, dass diese wichtigen Verkehrsverbindungen bald wieder reibungslos funktionieren. Wer weiß, vielleicht wird es ja am Ende doch alles einfacher – oder zumindest ein bisschen weniger kompliziert.
