Heute ist der 29.06.2026 und in Salzburg ist die Stimmung einfach großartig! Die Stadtpfarrkirche von Saalfelden wurde zum Schauplatz eines besonderen Ereignisses, dem Erentrudissonntag. Die Feierlichkeiten, die von der Erzdiözese Salzburg organisiert wurden, zogen zahlreiche Gläubige an. Weihbischof Hansjörg Hofer übernahm die Leitung des Gottesdienstes und gab einen bewegenden Einblick in die Bedeutung von Vorbildern in unserem Glauben und in der Nächstenliebe. Dabei war es eine Ehre, die Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf als Ehrengast willkommen zu heißen.

Ein ganz besonderes Highlight dieses Tages war die Bekanntgabe, dass ab 2024 die heilige Erentrudis gemeinsam mit dem heiligen Rupert als Landespatronin Salzburgs verehrt wird. Das ist doch mal ein Grund zum Feiern! Der Erentrudissonntag wird künftig am letzten Sonntag im Juni gefeiert – eine schöne Tradition, die sich hoffentlich noch lange halten wird.

Die Heilige Erentrudis

Die heilige Erentrudis, geboren um 663 im heutigen Rheinland-Pfalz und gestorben 718 in Salzburg, gilt als Vorbild gelebter Nächstenliebe. Sie kam zusammen mit ihrem Onkel, dem heiligen Rupert, nach Salzburg, wo dieser das Stift Nonnberg gründete – das älteste durchgehend bestehende Frauenkloster im deutschen Sprachraum. Erentrudis war die erste Äbtissin des Klosters und ihr Wirken ist bis heute unvergessen. Ihre Gebeine ruhen im Klausurbereich des Klosters und ziehen viele Pilger und Besucher an.

Die Feier in Saalfelden war nicht nur ein Auftakt zu weiteren Feiern im Land Salzburg, sondern auch eine Gelegenheit, um innezuhalten und über die Werte nachzudenken, die uns die heilige Erentrudis vermittelt hat. Sie war nicht nur eine religiöse Führerin, sondern auch eine Wegbegleiterin für Menschen in Not. Ihr Erbe lebt weiter – und das nicht nur in der Kirche, sondern auch in unseren Herzen.

Ein Fest der Gemeinschaft

Es war einfach schön zu sehen, wie die Menschen zusammenkamen, um die heilige Erentrudis zu ehren. Die Atmosphäre war geprägt von einem spürbaren Gemeinschaftsgefühl. Man konnte die Freude und die Dankbarkeit in der Luft förmlich riechen – ein bisschen wie frisches Brot, das aus dem Ofen kommt. Überall hörte man fröhliches Lachen und angeregte Gespräche. Die Feierlichkeiten waren ein wahres Fest der Gemeinschaft und des Glaubens.

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Mit den Worten von Weihbischof Hofer im Hinterkopf, dass wir alle Vorbilder brauchen, um einander zu inspirieren und zu unterstützen, kann man nur hoffen, dass solche Veranstaltungen weiterhin stattfinden. Sie erinnern uns daran, wie wichtig es ist, füreinander da zu sein und die Werte der Nächstenliebe nicht aus den Augen zu verlieren.

In dieser besonderen Zeit, in der wir uns auf neue Traditionen einlassen, bleibt zu hoffen, dass die heilige Erentrudis uns auch weiterhin als Licht und Leitstern dient. Auf dass wir alle ein bisschen mehr von ihrer Gelehrsamkeit und Güte in unser tägliches Leben integrieren! Es ist einfach schön, Teil dieser wunderbaren Gemeinschaft zu sein.