Heute ist der 16.07.2026 und die Vorfreude in der Salzburger Luft ist förmlich greifbar. Die Salzburger Festspiele starten bald – schon dieser Freitag ist der Auftakt mit der Ouverture spirituelle, gefolgt von der viel erwarteten Premiere von „Jedermann“ am Samstag. Das Programm ist ebenso reichhaltig wie abwechslungsreich, und die Vorbereitungen sind in vollem Gange!

Ein kleiner Schock für die Festspielgemeinde: Markus Hinterhäuser ist als Intendant zurückgetreten, und Karin Bergmann wurde interimistisch als Nachfolgerin bestellt. Das sorgt natürlich für Gesprächsstoff – nicht nur am Festspielhaus, sondern auch in den Cafés der Stadt. Bergmann hat nun die anspruchsvolle Aufgabe, die Festspiele 2027 zu gestalten, während die Suche nach einer dauerhaften Intendanz nach dem Sommer beginnen soll.

Ein Festival der Emotionen

Die Ouverture spirituelle, die unter dem Motto „Schuld und Erbarmen“ steht, wird von Teodor Currentzis in der Kollegienkirche geleitet. Ein wirklich passendes Thema, wenn man bedenkt, wie viele Emotionen die Festspiele immer wieder hervorrufen. Und dann gibt es da noch „Jedermann“, das am Samstag auf dem Domplatz Premiere hat. Philipp Hochmair wird die Hauptrolle spielen, und Roxane Duran wird als neue Buhlschaft das Publikum verzaubern.

Besonders spannend ist das Debüt von Asmik Grigorian als Carmen – das wird ein echter Genuss! Unter der Regie von Gabriela Carrizo und der musikalischen Leitung von Teodor Currentzis darf man sich auf eine Inszenierung freuen, die man nicht so schnell vergessen wird. Und auch die weiteren Produktionen lassen aufhorchen: Strauss’ „Ariadne auf Naxos“, Messiaens „Saint François d‘Assise“ und Mozarts „Così“ stehen auf dem Programm. Da kommt wirklich jeder auf seine Kosten!

Das Schauspiel im Fokus

Im Schauspiel wird mit „Jedermann“ eröffnet, gefolgt von Ulrich Rasches „Faust I“ und Molières „Menschenfeind“. Diese Klassiker sind nicht nur für die Festspiele von Bedeutung, sie spiegeln auch die zeitlosen Themen wider, die uns Menschen seit jeher beschäftigen. Und das Beste: Es sind sogar zwei Uraufführungen geplant! Peter Handkes „Schnee von gestern, Schnee von morgen“ und Elfriede Jelineks „Unter Tieren“ versprechen frischen Wind und neue Perspektiven auf die Bühne.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Die Stadt Salzburg wird während der Festspiele zum Schmelztiegel der Kunst, in dem sich Talente, alte Hasen und Neugierige versammeln. Es wird viel diskutiert, gelacht und auch mal geweint. Die Festspiele sind nicht nur ein kulturelles Highlight, sondern auch ein Ort der Begegnung und des Austauschs. Mir persönlich fallen da gleich die vielen Gesichter ein, die ich in den letzten Jahren dort getroffen habe – ein wahres Mosaik der Kulturen und Ideen.

Weitere Informationen finden Sie auf salzburg.orf.at. Die Festspiele versprechen auch in diesem Jahr ein großartiges Erlebnis zu werden!