In Salzburg tut sich was! Ein spannendes interdisziplinäres Projektformat steht in den Startlöchern, das junge Kreative, Kunst- und Kulturschaffende sowie Studierende zusammenbringen möchte. Der Open Call, der bis zum 7. Juni 2026 läuft, lädt dazu ein, sich ohne vorherige Bekanntschaft in neue Teams zu begeben. Dabei geht es um mehr als nur um die Entwicklung von Ideen – es wird ein Raum geschaffen für Austausch und Experimentieren!

Die Zielsetzung dieses Projekts ist klar: Es soll die Vernetzung von Menschen gefördert werden, und das auf eine ganz besondere Art. Hier wird nicht nach einem vorgegebenen Inhalt gearbeitet, sondern es entsteht ein blinder Austausch. Teams werden durch eine Jury aus den Einzelbewerbungen zusammengestellt – bestehende Gruppen haben hier keinen Platz. Jeder trägt gleichberechtigt Verantwortung, und das erste Treffen findet bei einem Vernetzungstreffen statt, das von der Kulturabteilung organisiert wird.

Ein aufregendes Abenteuer

Der Projektzeitraum erstreckt sich von Anfang September bis Ende November 2026, und am Ende steht die Präsentation der entwickelten Konzepte im Dezember 2026 an. Jedes Team hat 15-20 Minuten Zeit, um die Ergebnisse vorzustellen. Wer sich jetzt fragt, wie viele Köpfe in so ein Team passen: geplant sind 4-5 Personen, und eine erfahrene Mentor:in wird den kreativen Prozess begleiten. Die städtische Infrastruktur, wie das Probehaus oder die Halle D in Gnigl, steht nach Verfügbarkeit bereit, und das Budget ist mit 6.000 Euro pro Team durchaus schmackhaft.

Für alle, die mitmachen möchten, sind einige Unterlagen erforderlich: eine Biografie mit der Fachrichtung, Informationen zur derzeitigen oder angestrebten Tätigkeit im Kulturbereich, eine kurze Motivation, die Verfügbarkeit während des Projektzeitraums sowie der Nachweis des Lebensmittelpunkts in Salzburg (Meldezettel). Das klingt alles machbar, oder? Also, ran an die Tasten und die Unterlagen per E-Mail an karin.klotzinger@stadt-salzburg.at senden!

Kultur- und Kreativwirtschaft im Überblick

Das Projekt fügt sich wunderbar in die größere Strategie zur Stärkung der Kunst- und Kulturschaffenden im Raum Salzburg ein. Ein Blick über die Landesgrenzen zeigt, dass ähnliche Initiativen auch in anderen Regionen der Welt erfolgreich umgesetzt werden. So etwa wurde zwischen 2018 und 2023 das Programm „Kultur- und Kreativwirtschaft“ durch die GIZ und das Goethe-Institut ins Leben gerufen. Mit Unterstützung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) lag der Fokus darauf, die Einkommens- und Beschäftigungsperspektiven von Kreativschaffenden in Partnerländern wie Libanon, Jordanien, Irak, Kenia, Senegal und Südafrika zu verbessern.

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Die Aktivitäten umfassten die Stärkung unternehmerischer und digitaler Kompetenzen, um den Rahmen für die Kultur- und Kreativwirtschaft zu verbessern. Dabei wurden verschiedene Subsektoren wie Design, Musik, Animation und Mode in den Blick genommen. Es ist klar: Kreativität kennt keine Grenzen, und die Möglichkeiten, die sich hier bieten, sind unbegrenzt!