Ein ganz besonderer Tag für die Frauenfußballmannschaft der Wiener Austria! Am Donnerstag, dem 12. Mai 2026, krönten sie sich im neuen Sport-Club-Stadion in Wien-Hernals zum ersten Mal mit dem ÖFB-Cup. Vor einer Rekordkulisse von 4.600 begeisterten Fans, die für eine grandiose Stimmung sorgten – Gesänge und Transparente der Austria-Anhänger waren einfach mitreißend – setzten sich die Spielerinnen mit 1:0 gegen Red Bull Salzburg durch.
Das entscheidende Tor erzielte Katharina Schiechtl in der 52. Minute, und das mit einem prächtigen Kopfball nach einer Ecke. Diese Szene wird wohl vielen lange in Erinnerung bleiben! Die Austria hatte das Spiel über weite Strecken dominiert, auch wenn sie ein wenig mit der Effizienz zu kämpfen hatte. In der ersten Halbzeit ergatterten sie bereits sechs Eckbälle, waren aber nicht in der Lage, daraus Kapital zu schlagen – die Salzburger Abwehr hielt stand, diszipliniert und kompakt. Aber hey, sie ließen sich nicht entmutigen!
Ein historischer Moment
Für die Wiener Frauen ist dieser Titel nicht nur ein Pokal, sondern der erste nationale Titel in ihrer Vereinsgeschichte. Zuvor hatten sie zwei Endspiele verloren, was die Freude über diesen Sieg nur noch größer macht. Die Niederösterreicherinnen von SKN St. Pölten, die den Cup seit 2013 dominiert hatten, mussten in der zweiten Runde gegen die Austria die Segel streichen. Welch ein Triumph!
Die zweite Halbzeit begann mit einem Knall – ein Weitschuss der Austria krachte in der 48. Minute an die Innenlatte. Ein Torschrei blieb in den Kehlen der Fans stecken. Doch dann fiel das Tor, und die Freude kannte keine Grenzen! Salzburg versuchte zwar, offensiv zu reagieren, doch zwingende Chancen blieben aus. Die stabil stehende Abwehr der Austria, angeführt von Schiechtl, Carina Wenninger und Virginia Kirchberger, war einfach nicht zu überwinden.
Ein dramatisches Finale
In der Nachspielzeit kam es dann zu einem unerwarteten, aber dramatischen Moment: Salzburgs Torfrau Michaela Fischer sah die rote Karte, nachdem sie außerhalb des Strafraums eine durchbrechende Austria-Stürmerin foulte. Ein Schock für die Salzburger, die sich jetzt ohne ihre Nummer eins im Tor behaupten mussten. Sophia Schirmbrand, eine Feldspielerin, musste ins Tor – das Wechselkontingent war erschöpft. Ein Bild, das man nicht so schnell vergisst!
Die Austria sicherte sich den Titel trotz vieler vergebener Chancen und bewies, dass sie mit einer starken Teamleistung und unerschütterlichem Willen alles erreichen können. Es war ein Spiel voller Emotionen, und die Atmosphäre war einfach elektrisierend. Die Frauen der Austria haben nicht nur gespielt, sie haben Geschichte geschrieben!
Man könnte sagen, dass dieser Triumph die erfolgreiche Cuphistorie der Männer-Abteilung fortsetzt. Der Vorgängerverein USC Landhaus hat den Cup bereits elfmal gewonnen und jetzt dürfen auch die Frauen in die Riege der Gewinner einziehen. Ein neuer Anfang für den Frauenfußball in Österreich, und wer weiß, was die Zukunft noch bringen wird!