Pfingsten, das steht bevor! Ein langes Wochenende, auf das sich viele freuen. Der Name „Pfingsten“ kommt vom griechischen „Pentecoste“, was so viel wie „der 50. Tag“ bedeutet. Und ja, es wird 50 Tage nach Ostern gefeiert. Ein schöner Abschluss der Osterzeit, oder? In der christlichen Tradition wird dieses Fest als ein Meilenstein in der Gründung der Kirche angesehen. Die Ursprünge sind in der Apostelgeschichte festgehalten – da empfangen die Jünger am 50. Tag nach Ostern den Heiligen Geist. Das Ganze wurde übrigens erstmals im Jahr 130 als christliches Fest erwähnt. Sehr spannend, oder?

Die Firmung, ein wichtiger Bestandteil der Pfingstfeierlichkeiten, ist ebenfalls in Salzburg ein großes Thema. Für 2026 sind hier gleich 4.000 Firmungen geplant! Das ist nicht wenig. Mit 600 Firmhelferinnen und -helfern sowie 25 Firmspendern wird das ein richtiges Fest. Und für alle, die es nicht wissen: Im Salzburger Dom finden bis zum 23. Mai täglich um 18 Uhr Pfingstnovenen statt. Am 23. Mai gibt’s dann um 19.30 Uhr einen „Abend der Barmherzigkeit“ mit Domkapitular Gerhard Viehhauser. Ein echtes Highlight.

Feierlichkeiten im Salzburger Dom

Der große Tag selbst, der 24. Mai 2026, wird mit mehreren Gottesdiensten gefeiert. Start ist um 8.30 Uhr mit der Pfarrmesse. Um 10 Uhr folgt ein feierliches Pontifikalamt, und dazu kommt auch Erzbischof Franz Lackner. Ein bisschen feierlich wird es auch um 12 Uhr bei der Heiligen Messe. Und dann ist da noch der Pfingstmontag, der 25. Mai. Da stehen wieder eine Pfarrmesse um 8.30 Uhr und ein Pontifikalamt mit Firmung um 10 Uhr unter Weihbischof Hansjörg Hofer auf dem Programm. Für alle, die gerne etwas später kommen möchten: Eine Spätmesse am Pfingstmontag gibt es nicht. Also, rechtzeitig aufstehen!

Der Heilige Geist und seine Bedeutung

Ein bisschen Geschichtsstunde gefällig? Das Pfingstfest hat im Neuen Testament eine ganz besondere Bedeutung. In der Apostelgeschichte, speziell Kapitel 2, wird beschrieben, wie der Heilige Geist auf die Apostel herabkommt. Es ist dieser besondere Moment – die Jünger werden erfüllt und fangen an, in verschiedenen Sprachen zu reden. Ein Wunder! Man sagt, dass etwa dreitausend Menschen an diesem Pfingsttag getauft wurden. Diese „Zungen wie von Feuer“ sind ein Symbol für die Anwesenheit des Heiligen Geistes. Und wenn wir schon dabei sind: Auch im Johannesevangelium wird die Übertragung des Heiligen Geistes an die Jünger thematisiert. Irgendwie ist das alles sehr beeindruckend, wenn man darüber nachdenkt.

In Salzburg wird Pfingsten also nicht nur gefeiert, sondern auch intensiv gelebt. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, und die Vorfreude ist spürbar. Es ist eine Zeit des Miteinanders, des Feierns und des Glaubens. Wenn man durch die Straßen schlendert, kann man die festliche Stimmung förmlich riechen. Die Menschen sind auf der Suche nach Spiritualität und Gemeinschaft, und das macht das Pfingstfest so besonders.

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