Am 29. Mai 2026 wird Innsbruck zum Schauplatz der „Langen Nacht der Kirchen“. Unter dem Motto „MUTeinander“ wird eine ganz besondere Veranstaltung ins Leben gerufen, die den Fokus auf Gemeinschaft und Dialog legt. Über 100 Veranstaltungen in rund 50 Kirchen, kirchlichen Einrichtungen und ökumenischen Partnern sorgen dafür, dass für jeden etwas dabei ist. Das ist nicht nur ein Fest für die Gläubigen, sondern ein echtes Gemeinschaftserlebnis, das alle Generationen anspricht.

Ein Blick auf das Programm zeigt: Hier wird es nicht langweilig! Spirituelle Angebote, musikalische Höhepunkte, und viele Programme speziell für Familien, Kinder und Jugendliche stehen auf der Liste. Diözesanbischof Hermann Glettler hat auf der Pressekonferenz am 21. Mai die Bedeutung von Mut in unserer heutigen Zeit betont. Und wenn man sich so umschaut, merkt man schnell, dass die Kirche in Zeiten wie diesen eine Rolle der Nächstenliebe übernimmt, wie Projektkoordinatorin Karin Bayer-Ortner unterstrich.

Vielfalt erleben

Die 19. Teilnahme der Diözese Innsbruck am österreichweiten Programm zeigt, wie tief verwurzelt der Dialog in der Gemeinschaft ist. Neben der Eucharistiefeier mit Gebet für kranke Menschen in der Jesuitenkirche wird auch der orthodoxe „Akathistos Hymnus“ in der serbisch-orthodoxen Kirche aufgeführt. Ein echter Leckerbissen für Wissbegierige ist der Vortrag von Vatikan-Journalist Mario Galgano in der Schneiderkirche in Hall. Und das Beste? 20 teilnehmende Kirchen in Innsbruck ermöglichen individuelle Entdeckungstouren. Wer möchte, kann sich auf eine kleine Reise durch die Vielfalt des Glaubens begeben.

Aber das ist noch nicht alles! Ein gemeinsames Pastaessen vor dem Bischofshaus bietet die Möglichkeit für informelle Gespräche. „Pasta per Tutti“ am 14. Juni, wo 800 Portionen Pasta im Innsbrucker Dom serviert werden, klingt einfach nur lecker und ist ein Highlight des Events – Hauptsponsor Barilla und Partner Wiener Städtische Versicherung machen es möglich. Das alles geschieht im Zeichen des Ehrenamtes, das in diesem Jahr besonders gewürdigt wird.

Ehrenamtliches Engagement

Freiwilligenarbeit spielt eine große Rolle im kirchlichen und religiösen Bereich. Hier engagieren sich Menschen verschiedenster Glaubensrichtungen, die mit Herz und Hand dazu beitragen, dass die Gemeinschaft zusammenwächst. Ehrenamtliche helfen im Gottesdienst, sind Teil von Kirchenchören, gestalten Gesprächskreise oder unterstützen bei der Organisation von Veranstaltungen. Es gibt sogar Gruppen, die sich um die Betreuung von Kindern und Jugendlichen kümmern, etwa bei der Vorbereitung auf Erstkommunion und Firmung.

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Die Vielfalt der Tätigkeitsfelder, die Freiwillige im religiösen Bereich abdecken, ist beeindruckend. Sie reichen von der Vermittlung religiöser Werte über Bildungs- und Sozialleistungen bis hin zu Gedenkdiensten, die sich mit der Geschichte des Nationalsozialismus auseinandersetzen. Es ist bemerkenswert, wie viele Menschen sich auf diese Weise für ihre Gemeinschaft einsetzen, und wie wichtig dies für den Dialog zwischen den unterschiedlichen Glaubensgemeinschaften ist.

Am Ende bleibt nur zu sagen, dass die Lange Nacht der Kirchen in Innsbruck ein Fest für die Sinne, die Seele und die Gemeinschaft wird. Wer sich für die Vielfalt des Glaubens interessiert oder einfach einen schönen Abend verbringen möchte, sollte sich dieses Event nicht entgehen lassen. Die Übersicht der Veranstaltungen ist auf www.langenachtderkirchen.at zu finden. Es wird spannend, inspirierend und vor allem ein Abend voller MUTeinander!