Kim Kabamba, eine aufstrebende Seilbahn- und Elektrotechnikerin, hat sich in der malerischen Kulisse von Zell am See nicht nur eine berufliche Heimat geschaffen, sondern auch ihr Herz für die Berge erobert. Ursprünglich aus Baden-Württemberg in Deutschland stammend, zog sie vor vier Jahren in die traumhafte Region, um ihrer Leidenschaft nachzugehen. Die Entscheidung, in die Seilbahntechnik einzusteigen, kam nicht von ungefähr – eine Kindheitserinnerung an einen Familienurlaub in den majestätischen Rocky Mountains Kanadas hatte in ihr eine unstillbare Faszination für die Berge geweckt. Wer könnte da widerstehen?

Nach der Matura an einer Allgemeinen Höheren Schule folgte eine zweijährige Ausbildung bei den Gebirgsjägern der Deutschen Bundeswehr. Diese Zeit dürfte ihr nicht nur Disziplin, sondern auch wertvolle technische Fähigkeiten vermittelt haben. Jetzt, bei der Schmittenhöhebahn AG, kombiniert sie ihre Liebe zur Natur mit ihrer technischen Begabung. Die Mischung aus praktischer Arbeit, hochmoderner Technik und dem atemberaubenden Ausblick auf die umliegenden Berge ist für Kim der Inbegriff von Lebensqualität.

Eine Herausforderung mit Humor

Der Pinzgauer Dialekt stellte anfangs eine kleine Hürde dar. Aber mit einer Portion Humor und einem Wörterbuch meisterte sie die sprachlichen Herausforderungen und fand schnell ihren Platz in der Gemeinschaft. Sportlich ist sie ebenfalls aktiv – Klettern, Paragleiten und die Mitgliedschaft in der Bergrettung Zell am See zeigen, dass sie nicht nur in der Technik, sondern auch in der Freizeit das Abenteuer sucht. Früher kickte sie im Damenfußball, heute geht es für sie in schwindelerregende Höhen.

Ihre Leistungen sind nicht unbemerkt geblieben. Im Mai wurde sie von der Wirtschaftskammer Salzburg und dem Land Salzburg als „Lehrling des Monats“ ausgezeichnet. Diese Ehrung würdigt sowohl ihre hervorragenden schulischen Leistungen als auch ihr Engagement in der Bergrettung. Übrigens schloss sie ihre Lehre in Seilbahntechnik mit Auszeichnung ab, und auch die Berufsschule konnte sich über ihre durchweg guten Noten freuen. Im Februar 2026 wird sie ihre Lehrabschlussprüfung ablegen – ein weiterer Meilenstein in ihrer Karriere!

Die Zukunft im Blick

Doch damit nicht genug! Kim hat sich für ein Fernstudium im Bereich „Elektro- und Informationstechnik“ eingeschrieben, um ihr technisches Wissen weiter auszubauen. Ihre Lehrabschlussprüfung in Elektrotechnik steht bereits für Ende des Sommers auf dem Programm. Man merkt, dass sie den Ehrgeiz hat, nicht nur in ihrem Beruf, sondern auch in der Theorie an die Spitze zu kommen.

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In einer Branche, in der Frauen noch immer die Ausnahme sind, wird Kim Kabamba zum Vorbild für viele Mädchen und Frauen, die technische Berufe ergreifen möchten. Die Seilbahntechnik gilt als einer der bestbezahlten technischen Lehrberufe in Österreich, und der Fachkräftemangel bietet spannende Perspektiven. Auch wenn es manchmal eine Herausforderung ist, in einem männerdominierten Feld zu arbeiten, wie Carina, eine Gleichgesinnte, berichtet, hat Kim bisher keine Diskriminierung erfahren. Gerade die Kombination aus Verantwortung und der Möglichkeit, in der Natur zu arbeiten, ist für sie ein klarer Gewinn.

Ob bei der Wartung von Seilbahnen, im Fahrdienst oder bei der Beschneiung – der Beruf ist vielseitig und aufregend. Und wer weiß? Vielleicht wird sie eines Tages selbst Lehrlinge ausbilden und so ihre Begeisterung für die Seilbahntechnik weitergeben. Auf die Zukunft, die sie mit viel Elan und Leidenschaft angeht!