Heute ist der 26. Mai 2026 und die Pfingstferien in Bayern und Baden-Württemberg stehen vor der Tür. Das bedeutet, dass sich die Straßen füllen werden – und zwar bis zum Rand! Schon am Freitag, den 29. Mai, ab Mittag wird es besonders voll, wenn die Reisewelle in Richtung Alpen, Österreich, Italien, Kroatien und Südfrankreich losrollt. Wer an diesem Wochenende unterwegs ist, sollte sich auf hohe Staugefahr einstellen. So viel steht fest!
Ein echtes Nadelöhr wird die Brennerautobahn A13 sein. Am Samstag, den 30. Mai, ist die Strecke von 11 bis 19 Uhr wegen einer Demonstration sogar komplett gesperrt. Das betrifft nicht nur die Autobahn selbst, sondern auch die Brennerbundesstraße B182 und die Landesstraße L38. Ausweichmöglichkeiten gibt es keine – ein Albtraum für alle, die den Brenner überqueren wollen! Und auch auf den Zubringerstrecken in Österreich und Süddeutschland sollte man Geduld mitbringen, denn Rückstaus sind hier ziemlich wahrscheinlich.
Woche der Staus
Falls du am Sonntag, den 31. Mai, unterwegs bist, sei gewarnt: Auch an diesem Tag wird viel Verkehr erwartet, vor allem wegen der Reiseverschiebungen. Zudem gibt es auf den deutschen Autobahnen rund 1000 Baustellen, die die Sache nicht einfacher machen. Und für alle, die mit einem Lkw über 7,5 Tonnen unterwegs sind: Am Sonntag gilt ein Fahrverbot von 0 bis 22 Uhr auf den meisten deutschen Autobahnen. Das kann die Lage noch weiter verkomplizieren.
In Tirol wird es zudem am Donnerstag, den 28. Mai, und Montag, den 1. Juni, eine Blockabfertigung auf der A12 geben. Das heißt, nur eine bestimmte Anzahl von Fahrzeugen darf in einem bestimmten Zeitraum die Grenze überqueren. Abfahrtssperren auf verschiedenen Autobahnen in Deutschland, darunter die A7, A8 und A93, tun ihr Übriges, um das Chaos perfekt zu machen.
Sonderregelungen und Staustrecken
Wer denkt, dass es in den Bergen ruhiger wird, hat sich getäuscht. Besonders stark frequentiert sind die Straßen in Österreich, Italien und der Schweiz. Um dem hohen Verkehrsaufkommen auf der Gotthardautobahn A2 entgegenzuwirken, wird eine Sonderspur eingeführt. Das klingt nach einer praktischen Lösung, aber ob es wirklich helfen wird? Wir werden sehen.
Eine weitere Herausforderung sind die verschärften Grenzkontrollen an den deutschen Grenzen, die seit Mai 2025 gelten. Hier kann es zu längeren Wartezeiten kommen – also vielleicht lieber ein bisschen früher losfahren. Und ganz wichtig: Im Stau sollte man unbedingt eine Rettungsgasse bilden! Wer dies nicht beachtet, muss mit Bußgeldern von bis zu 320 Euro rechnen. Das ist kein Spaß!
Verkehr in Zahlen
Die Verkehrssituation ist nicht nur ein Thema für die Pfingstferien. Das „Verkehr in Zahlen“ (ViZ) des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMV) zeigt, dass es in Deutschland seit über 50 Jahren aktuelle Zahlen und Statistiken zu Mobilität und Verkehr gibt. Diese umfassen alles von Investitionen in die Infrastruktur bis hin zu Daten über Unfälle und das tägliche Mobilitätsverhalten der Deutschen. Die jährliche Veröffentlichung bietet einen umfassenden Überblick über die Verkehrslage und ist ein unverzichtbares Werkzeug für alle, die sich mit dem Thema beschäftigen.
Wer also plant, in den Urlaub zu fahren oder einfach nur so unterwegs ist, sollte sich gut vorbereiten und die aktuellen Verkehrsmeldungen im Auge behalten. Denn die Straßen sind voll, die Nerven werden strapaziert und ein bisschen Geduld kann nicht schaden. Gute Reise!
