Wirtschaft zwischen Hoffnung und Herausforderungen: Die IHS-Prognose bis 2030
Heute ist der 16.07.2026 und in der Wirtschaft geht’s drunter und drüber. Man könnte fast sagen, die Zeiten sind turbulent! Das Institut für Höhere Studien (IHS) hat am Donnerstag seine Mittelfristprognose bis 2030 veröffentlicht. Ein durchschnittliches Wirtschaftswachstum von nur 1% pro Jahr bis 2030 – da könnte man fast ins Grübeln geraten. Klar, die Prognosen sind mit ziemlich viel Unsicherheit behaftet, vor allem aufgrund der volatilen Weltlage. Die Bauwirtschaft scheint die Rezession hinter sich zu lassen, und hey, die Exporte sollen auch wieder anziehen!
Für 2023 wird ein Wirtschaftswachstum von 0,8% erwartet, was im Vergleich zu den letzten fünf Jahren (1,9%) eher mager daherkommt. Ein bisschen Licht am Ende des Tunnels: die Inflation wird für dieses Jahr auf 3% geschätzt, und ab 2028 könnte das EZB-Inflationsziel von 2% in greifbare Nähe rücken. Interessant wird’s auch beim Arbeitsmarkt. Die Arbeitslosenquote soll von 7,5% in 2023 auf 6,4% bis 2030 sinken – das klingt schon mal nach einer positiven Entwicklung!
Demografische Herausforderungen
Die demografische Entwicklung ist allerdings ein echtes Sorgenkind. Das Arbeitskräfteangebot wird schwächer, was zu einem Fachkräftemangel führt. In Deutschland sieht es ähnlich aus – fast 400.000 Fachkräfte fehlen bereits, und bis 2027 könnte sich das Defizit auf 700.000 erhöhen. Es ist fast schon komisch, wie die Anforderungen der Arbeitgeber oft nicht zu den Profilen der Arbeitssuchenden passen. Insbesondere im Handwerk, in der Pflege und sozialen Arbeit sind Fachkräfte momentan gefragt. Doch die Akademiker? Die haben es nicht so einfach. Die Arbeitslosenquote bei Akademikern liegt bei 3%, aber die Zahlen sind nicht gerade erfreulich, denn auch hier ist ein Anstieg zu verzeichnen.
Die Prognose der IHS zeigt, dass die Beschäftigung um 0,6% pro Jahr zunehmen wird – das könnte einen kleinen Hoffnungsschimmer darstellen. Die heimischen Exporte haben in den letzten zwei Jahren Marktanteilsverluste erlitten, doch für die kommenden Jahre wird ein Zuwachs von 1,9% pro Jahr bei den Warenexporten prognostiziert. Die Gesamtexporte von Waren und Dienstleistungen könnten sogar um 2% wachsen. Mit einem neutralen Wachstumsbeitrag der Außenwirtschaft könnte das die heimische Wirtschaft stabilisieren.
Der Blick über die Grenzen
Wenn wir über den Tellerrand schauen, stellt sich heraus, dass das Wachstum anderer wichtiger Volkswirtschaften Österreichs übersteigt. Die Eurozone soll mit 1,1% wachsen, die Weltwirtschaft sogar mit 2,8% pro Jahr. Die USA zeigen ein durchschnittliches Wachstum von 1,8% bis 2030, während China mit 3,9% auftrumpft. Das sind alles Zahlen, die uns zum Nachdenken anregen sollten. Was läuft bei uns schief?
Die IHS-Prognose geht davon aus, dass Verwerfungen durch den Iran-Krieg schnell überwindbar sind, keine weitere Eskalation erwartet wird. Auch wenn die Prognosen optimistisch erscheinen, bleiben grundlegende strukturelle Schwächen, wie der Fachkräftemangel, bestehen. Es braucht dringend Maßnahmen zur Bekämpfung dieser Herausforderungen, wie Qualifizierungsangebote und gezielte Zuwanderung. Schließlich sinkt die Zahl der Erwerbspersonen in Deutschland von 51 Millionen auf 48 Millionen bis 2040 – das wird die Nachfrage nach Fachkräften weiter verschärfen.
So, das alles ist ein bisschen wie ein spannender Krimi – man weiß nie, was als Nächstes passiert! Die kommenden Jahre könnten für die österreichische Wirtschaft entscheidend sein. Es bleibt abzuwarten, ob wir mutig genug sind, die Herausforderungen anzunehmen und neue Wege zu gehen. Vielleicht kommt ja die Wende, auf die wir alle warten – und das schon bald!
