Der Pfingstreiseverkehr hat Salzburg fest im Griff. Am Freitagnachmittag ab 15:30 Uhr rollten die ersten Verkehrsverzögerungen über die Straßen. Besonders brisant wird es am Knoten Salzburg, wo die A1 und A8 aus Bayern zusammentreffen. Die Vorfreude auf die Feiertage ist spürbar, doch die Geduld der Autofahrer wird auf eine harte Probe gestellt. Die Prognosen sind alles andere als rosig – am Samstagmorgen, ab 8 Uhr, wird der Zeitverlust auf den Autobahnen A8, A1 und A10 Richtung Villach bis zu einer Stunde betragen. Das ist schon eine Ansage!

Verzögerungen werden durch einen geräumten Unfall auf der A10 und einen defekten Wohnwagen auf der A8 weiter verschärft. Zudem sind seit Freitag Abfahrtssperren auf der Tauernautobahn in Kraft. Betroffen sind die Abfahrten Puch-Urstein, Hallein, Kuchl, Golling-Abtenau, Werfen, Pfarrwerfen-Werfen, Knoten Pongau, Lammertal-Hüttau, Eben im Pongau, Altenmarkt im Pongau, Flachau, Flachauwinkl und Zederhaus. Wer also plant, in die Berge zu fahren oder einfach nur zu seinen Lieben zu kommen, sollte gut überlegen, welche Route er wählt. In Salzburg selbst gibt es Durchfahrtssperren in der Hammerauer- und Loigerstraße, wobei Ziel- und Quellverkehr ausgenommen sind.

Ein Feiertag mit Folgen

Das Pfingstwochenende ist nicht nur ein Feiertag in Österreich, sondern auch der Beginn der Pfingstferien für 3,27 Millionen Schülerinnen und Schüler aus Bayern und Baden-Württemberg. Das bedeutet: volles Haus auf den Straßen! Die höchste Stauwahrscheinlichkeit wird am Pfingstsamstag zwischen 8 und 15 Uhr erwartet, und der ÖAMTC hat bereits Stauberater auf der A10 für das gesamte Wochenende im Einsatz. Hier jagt ein Stau den nächsten – und das, obwohl die spritpreise nicht gerade günstig sind. Komischerweise könnte das ein Grund dafür sein, dass einige lieber zu Hause bleiben.

Die Situation wird durch über 1000 Baustellen auf den Autobahnen nicht einfacher. Besonders im Süden Deutschlands wird ein hoher Urlaubs- und Ausflugsverkehr erwartet. Beliebte Reiseziele sind die Alpen, die Mittelgebirgsregionen sowie die Nord- und Ostsee. Wer am Freitag, den 22. Mai, von 11 bis 19 Uhr unterwegs ist, sollte sich auf zähen Verkehr einstellen. Am Samstagvormittag wird es ebenfalls zwischen 10 und 15 Uhr eng auf den Straßen. Aber am Pfingstsonntag, dem 24. Mai, wird es vergleichsweise ruhig – der beste Reisetag, könnte man sagen!

Stau und Rückreiseverkehr

Der Pfingstmontag ist ein Feiertag, was ein langes Wochenende bedeutet, und das führt zu einer Rückreisewelle, die viele Autofahrer überfordern wird. Insbesondere zwischen 13 und 18 Uhr wird mit erhöhtem Verkehrsaufkommen gerechnet. Viele werden dann versuchen, sich auf die Heimreise zu machen, und die Stauprognosen sind alarmierend. Am Dienstag, dem 26. Mai, wird es in mehreren Bundesländern ebenfalls problematisch – die Staugefahr ist zwischen 7 und 18 Uhr besonders hoch. Man sollte also besser flexibel bleiben und die Hauptverkehrszeiten meiden, wenn es irgendwie geht.

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Die Autobahnen A1, A3, A5, A7, A8, A9 und A99 sind besonders staugefährdet. Und auch im benachbarten Ausland wird mit erheblichen Behinderungen gerechnet. Auf der Brennerautobahn, Tauernroute und Gotthard-Strecke wird es mächtig eng. Die Autofahrer sind aufgerufen, die Rettungsgasse bereits bei stockendem Verkehr zu bilden, denn die Nichteinhaltung kann mit Bußgeldern bis zu 320 Euro bestraft werden.

Insgesamt zeigt sich: Das Pfingstwochenende wird für viele ein echtes Geduldsspiel. Wer sich auf die Reise macht, sollte gut vorbereitet sein und vielleicht den einen oder anderen Snack für die Fahrt einpacken. Denn man weiß ja nie, wann man wirklich mal vorankommt! In diesem Sinne: Gute Fahrt und viel Glück!