Heute ist der 6.05.2026 und was soll ich sagen? Die Welt da draußen, besonders im Weltraum, dreht sich schneller denn je! Die Internationale Raumstation (ISS) wird zwar bald ihren Betrieb einstellen, aber die Zukunft ist schon in Sicht – und sie trägt den Namen Starlab. Diese vielversprechende Raumstation könnte ab 2032 die ISS ablösen und uns in eine neue Ära der Schwerelosigkeit katapultieren.

Starlab Space GmbH, ein Joint Venture, das die titanischen Kräfte von Airbus, Mitsubishi, NASA, ESA und JAXA vereint, hat große Pläne. Die Raumstation wird drei Decks umfassen, ist 8 Meter hoch und 8 Meter breit und soll im niedrigen Erdorbit operieren. Manfred Jauman, der Managing Director von Starlab und ein erfahrener Airbus-Manager, steht an der Spitze dieses aufregenden Projekts. Dass das Modell von Starlab bereits im Johnson Space Center der NASA in Houston ausgestellt ist, spricht Bände über die Ambitionen dieses Projekts!

Wissenschaft trifft Wirtschaft

Starlab wird nicht nur für die Grundlagenforschung ein Platz sein, sondern auch kommerzielle Anwendungen ermöglichen. Die Schwerelosigkeit könnte beispielsweise die Herstellungsbedingungen für Produkte wie in der Glasfasertechnologie revolutionieren. Und das ist nur die Spitze des Eisbergs! Anwendungen in der Pharmaindustrie und Medizintechnik, wie die Züchtung von Organen oder die Stammzellentherapie, könnten bald Realität werden. Wolfgang Busch, ein Senior Manager bei Starlab, hat zudem betont, wie wichtig es ist, die Kosten für Weltraumprojekte zu senken.

Weltweit entstehen Science Parks, um Wissenschaft, Start-ups, Industrie und Investoren miteinander zu vernetzen. Europa ist nicht nur ein Mitspieler, sondern ein starker Akteur im Weltraumgeschäft, wie die Unterstützung der NASA bei der Artemis-Mission zeigt. In Österreich sind rund 140 Unternehmen in der Weltraumtechnologie aktiv, darunter das niederösterreichische Start-up Tumbleweed, das kostengünstige Behälter für den Weltraumtransport entwickelt, und die Augmenterra GmbH aus Salzburg, die Satellitendaten zur Überwachung kritischer Infrastruktur nutzt.

Die Rolle von Nordrhein-Westfalen

Besonders bemerkenswert ist, dass Nordrhein-Westfalen bereits frühzeitig in die Entwicklung von Starlab eingebunden ist. Am 12. September 2025 haben das Wirtschaftsministerium und Starlab Space GmbH ein Memorandum of Understanding (MoU) unterzeichnet, um NRW als führendes Zentrum für Raumfahrt in Europa zu profilieren. Ministerin Mona Neubaur hebt die Bedeutung solcher kommerziellen Plattformen für wissenschaftliche Erkenntnisse und Technologien hervor.

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Starlab wird als eine Plattform für internationale Zusammenarbeit und Forschung dienen. Es bietet nicht nur Zugang zu Infrastrukturen im All, sondern fördert auch Innovationen. Die enge Verbindung von Industrie, Forschung und Infrastruktur in NRW schafft ein starkes Innovationsumfeld, das die Region als Schlüsselregion der europäischen Luft- und Raumfahrt beschreibt. Einrichtungen wie das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt oder das Mondsimulationsanlage LUNA in Köln sind da nur einige der vielen Beispiele.

Über 70 Teilnehmer aus Salzburger Unternehmen haben bereits an einer Veranstaltung teilgenommen, um die Chancen in der Weltraumwirtschaft zu erkunden. Das Interesse ist riesig, und wer weiß, vielleicht wird bald ein Salzburger Unternehmen eine entscheidende Rolle in der nächsten Weltraumrevolution spielen.