Seegut Eisl: Auszeichnung für Nachhaltigkeit und Qualität am Wolfgangsee
In der malerischen Kulisse von Abersee, wo die Natur mit ihren sanften Hügeln und dem glitzernden Wasser des Wolfgangsees um die Wette strahlt, hat das Seegut Eisl kürzlich eine bemerkenswerte Auszeichnung erhalten. Bei einer Befragung des Gastronomiemagazins Kalk&Kegel wurde das Seegut von österreichischen Spitzenköchinnen und -köchen als einer der besten Produzenten des Landes für das Jahr 2026 gewählt. Ein großes Lob, das nicht nur das Handwerk, sondern auch die Philosophie des Hauses widerspiegelt.
Die Kriterien für diese Wahl waren alles andere als trivial. Bewertet wurden die herausragende Qualität der Produkte, der nachhaltige Umgang mit Böden und Ressourcen, der respektvolle Umgang mit Tieren und der wertschätzende Umgang mit Menschen. Es ist beeindruckend zu sehen, wie sehr diese Aspekte im Fokus stehen, besonders in einer Zeit, in der Nachhaltigkeit und Regionalität mehr denn je gefragt sind. Die offizielle Ehrung fand am 12. Juli 2026 beim Kalk&Kegel Sunday Afternoon Wine Club in Wien statt – ein Event, das wohl auch ein Genuss für die Sinne war!
Ein Hoch auf Qualität und Regionalität
Das Seegut Eisl selbst zeigte sich überwältigt von dieser Auszeichnung und drückte seine Dankbarkeit aus. „Qualität, Regionalität und nachhaltiges Handeln sind für uns nicht nur Schlagworte, sondern unsere tägliche Motivation“, so die Betreiber. Damit bringen sie nicht nur die lokalen Produkte auf den Tisch, sondern auch das Bewusstsein für die Region, das in jedem Bissen spürbar wird. Das Seegut wird im Kalk&Kegel Somm.Book 2026 als einer der besten Produzenten Österreichs präsentiert und das ist mehr als verdient.
Doch das ist nicht alles, was in der heimischen Gastronomie so los ist. Gerade wurde auch ein Award für nachhaltige Gastronomiekonzepte ins Leben gerufen von Metro und dem „Wirtshausführer Österreich“. Hier haben sich 21 Stadt- und Landwirtshäuser beworben. Die Sieger wurden im Rahmen der Veranstaltung „Alles für den Gast“ am Metro Messestand präsentiert. Besonders interessant: In der Kategorie „Landwirtshaus“ ging der Preis an das Stiegl-Gut Wildshut in St. Pantaleon. Das Gut setzt bereits seit 1994 auf Biolandwirtschaft und hebt sich durch eigene Bienenvölker und Urgetreidesorten hervor. Im Stadtbereich errang die Luftburg Kolarik im Prater den ersten Platz – ein beeindruckender Betrieb, der alle Produkte von Bioproduzenten bezieht und das Ziel der regionalen Fleischversorgung erreicht hat.
Nachhaltigkeit im Fokus
Xavier Plotitza, der CEO von Metro Österreich, hebt die Bedeutung von Nachhaltigkeit in der Gastronomie hervor. Diese Bestrebungen sind essenziell, um auch in Zukunft eine gesunde und vielfältige Gastronomielandschaft zu gewährleisten. Die eingereichten Konzepte wurden von einer Fachjury bewertet, die innovative Maßnahmen wie Küchenabfälle für die Schneckenzucht und E-Scooter für Mitarbeiter vorstellten. Das zeigt, dass die Gastronomie nicht nur für das leibliche Wohl der Gäste, sondern auch für die Umwelt Verantwortung übernehmen kann.
Die Initiative „Nachhaltig Wirten“, die 2019 ins Leben gerufen wurde, ist ein weiterer Schritt in diese Richtung. Nachhaltigkeit ist kein Trend, sondern eine Notwendigkeit, um auch künftig kulinarische Highlights zu schaffen, die nicht nur schmecken, sondern auch der Umwelt gut tun. So wird klar, dass das Seegut Eisl und die anderen ausgezeichneten Betriebe nicht nur Teil der Lebensmittelkette sind, sondern auch Akteure in einer viel größeren Bewegung für eine nachhaltige Zukunft.
