Heute ist der 1.06.2026, und die Nachrichten aus Salzburg bringen frischen Wind in die Wirtschaftslage. Endlich, endlich gibt es positive Nachrichten: Die Arbeitslosigkeit in Salzburg ist gesunken! Mit einer Quote von 4,5 Prozent hat die Stadt die niedrigste Arbeitslosenquote in ganz Österreich. Das ist ein echter Grund zur Freude, vor allem, wenn man bedenkt, dass der österreichische Durchschnitt bei 7,1 Prozent liegt. Auch Oberösterreich und Tirol haben mit 4,9 Prozent nicht ganz so gute Karten.
Ende Mai waren beim AMS Salzburg genau 12.519 Personen als arbeitslos gemeldet – 26 weniger als im Vorjahr. Das wirkt zwar nicht wie der große Wurf, aber hey, ein Rückgang ist ein Rückgang! Besonders erfreulich ist der Rückgang bei den Männern, wo die Zahl um 1,0 Prozent auf 6.564 gesunken ist. Bei den Frauen sieht’s allerdings etwas anders aus: Hier gab es einen Anstieg um 0,7 Prozent auf 5.955. Man könnte fast sagen, die Frauen haben die Nase vorn in der Statistik.
Ein Blick auf die Branchen
Ein genauerer Blick auf die verschiedenen Branchen zeigt, dass die Beherbergung und Gastronomie einen echten Boom erlebt haben – hier gab es einen Rückgang der Arbeitslosigkeit um stolze 7,3 Prozent! Das freut die Wirte, die nach den langen Lockdowns wieder aufatmen können. Im Gegensatz dazu ist im Handel ein Anstieg von 3,5 Prozent zu verzeichnen, und das Gesundheits- und Sozialwesen hat sogar einen Zuwachs von 6,5 Prozent an Arbeitslosigkeit. Komischerweise scheinen die Mitarbeiter in diesen Bereichen mehr zu kämpfen als die, die mit einem Schnitzel oder einem Kaiserschmarrn in der Hand durch die Gegend laufen.
Mit 268.000 unselbstständig Beschäftigten in Salzburg ist auch hier ein kleiner Rückgang von etwa 1.000 Personen im Vergleich zum Vorjahr festzustellen. Das AMS hat zudem 6.038 offene Stellen gemeldet – das sind 10 Prozent weniger als im Vorjahr. Die offenen Stellen sind vor allem in Zell am See, Bischofshofen und Salzburg selbst rückläufig, während im Tennengau und Lungau Zuwächse zu beobachten sind.
Die Lehrstellensituation
Der Lehrstellenmarkt sieht etwas besser aus! Aktuell stehen 685 offene Lehrstellen 338 Lehrstellensuchenden gegenüber. Ein Lichtblick für junge Menschen, die auf der Suche nach einem Platz für ihre Berufsausbildung sind. Und während wir gerade darüber reden: Am 1. Juni hat Helge Röder die Rolle des stellvertretenden Landesgeschäftsführers des AMS Salzburg übernommen. Er und die Landesgeschäftsführerin Julia Kröll bleiben bis 30. Juni 2030 an Bord. Da kann man gespannt sein, welche neuen Impulse sie setzen werden!
Die Strategie des AMS zielt darauf ab, gemeinsam mit Sozialpartnern und anderen Stakeholdern die Herausforderungen am Arbeitsmarkt anzugehen. Themen wie Fachkräftemangel, Qualifizierung, die Integration arbeitsmarktferner Gruppen und die Digitalisierung stehen ganz oben auf der Agenda. Denn, wie wir wissen, die Zeit schläft nicht, und im Arbeitsmarkt gibt es immer etwas zu tun.
Die allgemeine Arbeitslosigkeit in Österreich ist ebenfalls gesunken – das ist das erste Mal seit drei Jahren, dass wir solch eine positive Entwicklung erleben. Das gibt Hoffnung und zeigt, dass die Statistiken, wenn sie positiv sind, auch ein Stück weit die Stimmung aufhellen können. Man darf also gespannt sein, wohin die Reise geht und ob Salzburg dieser Schwung mit ins nächste Jahr nehmen kann. Die Leute hier sind einfach resilient, und das sollte uns allen Zuversicht geben.
