Heute ist der 20.05.2026 und wir werfen einen Blick auf die beeindruckende Arbeit, die in den Geschützten Werkstätten im Lungau geleistet wird. Seit 2000 haben sich die Werkstätten in St. Margarethen zu einem wichtigen Standort entwickelt, der nicht nur Produktionen für den Export realisiert, sondern auch soziale Verantwortung übernimmt. Mit einem klaren Ziel vor Augen, nämlich die Stärkung des dezentralen Raums und die Schaffung fairer Arbeitsplätze, wird hier tagtäglich Großes geleistet.

Auf einer großzügigen Produktionsfläche von 230 Quadratmetern, die sogar einen Reinraum für Nahrungsergänzungsmittel und Lebensmittel umfasst, werden die unterschiedlichsten Produkte zusammengebaut, abgefüllt und verpackt. Die Standortleiterin Johanna Hehenberger, die seit September 2025 das Ruder in der Hand hat, führt ein Team von 35 Mitarbeitern, von denen drei Viertel Frauen sind. Zudem werden zwei Lehrlinge ausgebildet, was zeigt, wie wichtig Bildung und Integration hier genommen werden.

Hygiene und Qualität im Fokus

Medizintechnikprodukte und andere sensible Waren werden unter strengen Hygienevoraussetzungen gefertigt. Das Online-Monitoring hilft, Werte am Standort zu überwachen – ein wichtiger Schritt, um den Herausforderungen des wirtschaftlichen Drucks und der zeitgerechten Auftragsabwicklung gerecht zu werden. Die Werkstätten arbeiten unter anderem mit Auftraggebern aus Österreich, Deutschland und Dänemark und gewährleisten so eine weltweite Auslieferung der Produkte.

Bei den Arbeitszeiten bleibt das Team von Montag bis Freitag von 6 Uhr bis 15:20 Uhr am Ball, wobei jeder zweite Freitag frei ist. Die Pausen, die sich auf 15 Minuten am Vormittag und 30 Minuten zur Mittagszeit aufteilen, bieten die Möglichkeit, sich mit einem warmen Essen von der Landesklinik Tamsweg zu stärken. Das klingt doch gleich viel einladender, oder?

Zusammenarbeit und Integration

Die Geschützten Werkstätten sind nicht nur eine Anlaufstelle für Menschen mit körperlichen und psychischen Beeinträchtigungen, sondern auch ein Ort der Zusammenarbeit. Der fachbegleitete Dienst bietet individuelle Beratung an, was die Integration und die persönliche Entwicklung der Mitarbeiter fördert. Die Zusammenarbeit mit lokalen Unternehmen wie Griffwelt, Samson Druck und Gupharma ist ein weiterer Beweis für die Verankerung in der Region und die Wahrnehmung als verlässlicher Partner.

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Die Zielsetzung, im Jahr 2026 einen Umsatz von 850.000 Euro zu erreichen, ist ambitioniert, aber mit der Integration von Teilautomatisierungen in die Arbeitsprozesse wird der Weg dorthin geebnet. Die Werkstätten sind nicht nur ein Ort der Arbeit, sondern auch ein Ort, an dem Menschen eine Chance auf Teilhabe und Selbstverwirklichung bekommen. Das ist vielleicht das wertvollste Produkt, das hier hergestellt wird.