Heute, am 19. Mai 2026, versammelt sich ein buntes Potpourri aus Entscheidungsträger:innen des Salzburger Tourismus im malerischen Gut Brandlhof in Saalfelden. Die Veranstaltung, das Raiffeisen Salzburg Tourismus Forum, lockt rund 150 Teilnehmende an. Organisiert vom Raiffeisenverband Salzburg (RVS) unter der Leitung von Generaldirektor Heinz Konrad, wird hier ein wichtiger Austausch über die Zukunft der Branche stattfinden.

Die Atmosphäre ist voller Erwartung, denn es stehen spannende Vorträge auf der Agenda. Branchenvertreter:innen teilen ihre Einsichten und werfen einen Blick in die konjunkturelle Entwicklung des Tourismus. Heinz Konrad hebt die stabilisierende Funktion des Tourismus für die Salzburger Wirtschaft hervor. Immerhin sorgt die Branche für etwa 40.000 Vollzeitarbeitsplätze und trägt maßgeblich zum Bruttoregionalprodukt bei. Investitionen in Qualität und die ganzjährige Ausrichtung der Angebote sind laut ihm unerlässlich, um die Zukunft des Tourismus in Salzburg zu sichern.

Impulse und Inspiration für die Branche

Der CEO des Europa-Parks Rust, Dieter Borer, wird über die Erfolgsfaktoren im modernen Tourismus sprechen. Er betont die Notwendigkeit ständiger Weiterentwicklung und Innovationen – ein Thema, das in der heutigen schnelllebigen Zeit nicht zu unterschätzen ist. Richard Bauer, ein erfahrener Tourismusberater, wird aktuelle Erkenntnisse aus der Tourismusforschung präsentieren. Dabei wird deutlich, dass sich die Erwartungen der Gäste verändert haben. Digitale Services und individuelle Betreuung gewinnen zunehmend an Bedeutung. Auch der Wandel hin zu genussorientierten Reiseformen wird thematisiert, weg vom klassischen Aktiv- und Sporturlaub.

Ein weiteres Highlight ist die Präsentation von Birgit Maier und Alexander Strobl, den Eigentümern des Gut Brandlhof. Sie berichten von der Geschichte des Hauses und den kontinuierlichen Erweiterungen und Modernisierungen, die das Gut zu einem einzigartigen Ort machen. Nach den Vorträgen sind die Teilnehmer:innen zu einer Führung durch das Hotel eingeladen, was sicherlich den Austausch zwischen Hotellerie, Gastronomie und Tourismusorganisationen anregt.

Tourismuszahlen und Trends

Ein Blick auf die aktuellen Zahlen des Tourismusjahres 2023/2024 zeigt, dass Salzburg knapp 30 Millionen Nächtigungen verzeichnen konnte – ein stolzes Ergebnis, das die Bedeutung des Tourismus in der Region unterstreicht. Besonders der Bezirk Pinzgau sticht heraus mit den meisten Übernachtungen. Deutsche Gäste führen mit rund 12,1 Millionen Nächtigungen, was etwa 40 % der gesamten Nächtigungen ausmacht. Im Winter wurden 15.593.781 Nächtigungen gezählt, während der Sommer mit 14.272.383 Nächtigungen ebenfalls stark abschneidet. Hotels bleiben die beliebteste Unterkunftsart, mit rund 16,7 Millionen Nächtigungen.

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Die Beliebtheit der Region zeigt sich auch in den Nächtigungen nach Bezirk. Der Pinzgau führt mit 12.429.927 Übernachtungen, gefolgt vom Pongau und der Stadt Salzburg. Besonders beeindruckend ist der Anteil an Gästen aus China, der um 77 % gestiegen ist, während der deutsche Markt einen leichten Rückgang um 0,3 % aufweist. Interessant wird’s auch, wenn man die Herkunft der Gäste betrachtet: Polen, Ungarn und Österreich sind stark vertreten, während die Niederlande, die Tschechische Republik und das Vereinigte Königreich ebenfalls zu den Top-Herkunftsländern gehören.

Ausblick und Visionen für die Zukunft

Die Bilanz des Tourismusjahres 2024 zeigt einen leichten Rückgang der Nächtigungen im Vergleich zum Vorjahr, doch die Bettenauslastung bleibt mit 60,31 % über dem österreichischen Durchschnitt. Die Strategie „Vision Salzburg 2040“ hebt die wirtschaftliche Bedeutung des Tourismus hervor und zielt darauf ab, die Akzeptanz in der Bevölkerung zu steigern. In den kommenden Jahren sind spannende Projekte geplant, darunter Jubiläen und Ausstellungen, die Salzburg weiter ins Rampenlicht rücken werden.

Die heutige Veranstaltung bietet also nicht nur Raum für Austausch, sondern auch für neue Ideen und Impulse. Die Zukunft des Salzburger Tourismus bleibt dynamisch und spannend. Man darf gespannt sein, welche Entwicklungen sich in den kommenden Jahren entfalten werden!