Ein Vierteljahrhundert Taekwon-Do: Ein Fest der Gemeinschaft und Leidenschaft in Salzburg
Am 11. und 12. Juli 2026 war das Sportzentrum Nord in Salzburg der Schauplatz eines ganz besonderen Ereignisses. Taekwon-Do Großmeister Thomas Könnecke feierte das 25-jährige Bestehen seiner Taekwon-Do-Schulen. Ein Vierteljahrhundert, in dem sich nicht nur viele Techniken entwickelt haben, sondern auch eine große Gemeinschaft gewachsen ist. Über 521 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus sieben verschiedenen Ländern kamen zusammen, um dieses Jubiläum gebührend zu feiern.
Die Atmosphäre war elektrisierend, die Vorfreude in der Luft förmlich spürbar. Unter den Anwesenden waren auch 27 Großmeisterinnen und Großmeister, darunter zum Beispiel der beeindruckende David Ippen aus Honolulu. Die Teilnehmer, bunt gemischt von Weiß bis Schwarz, nahmen an 30 Unterrichtseinheiten teil, die darauf abzielten, neue Techniken zu erlernen und bestehendes Können zu festigen. Fünf technische Säulen standen dabei im Mittelpunkt: Formenlauf, Kombinationen, Technikschulungen, Kicktechnik und Freikampf. Es war eine wahre Meisterklasse!
Ein Fest der Vielfalt
Die Vorführungen des deutschen und italienischen Nationalteams waren zweifellos die Highlights der Veranstaltung. Man sah die Anmut und Kraft, die in jedem Kick und jeder Bewegung steckte. Die Zuschauer konnten kaum glauben, was sie da erlebten. Die Farben der Gürteln, die sich über den Boden bewegten, schufen ein lebendiges Bild, das die Vielfalt der Taekwon-Do-Community widerspiegelte. Es war einfach inspirierend, die Leidenschaft und das Engagement der Teilnehmer zu sehen.
Thomas Könnecke, der vor 35 Jahren mit Taekwon-Do begann und zehn Jahre später seine erste Schule eröffnete, hat mit seinen Schulen zwischen Chiemsee und Salzburg sowie international ein echtes Netzwerk geschaffen. Seine Vision, die Kampfkunst zu verbreiten und Menschen zusammenzubringen, hat Früchte getragen. Seit November 2025 ist er zudem Vorsitzender des „Traditional Taekwon-Do Centers e.V.“, das über 70 Kampfkunstschulen in mehreren Ländern umfasst. Ein beeindruckender Werdegang, der zeigt, wie viel Herzblut in dieser Disziplin steckt.
Diese 25 Jahre sind nicht nur ein Grund zum Feiern, sondern auch ein Zeichen für die Kraft des Sports, Brücken zu bauen und Gemeinschaften zu formen. Das Taekwon-Do verbindet Menschen und Kulturen, bringt sie zusammen auf der Matte und darüber hinaus. So wie die Teilnehmer an diesem besonderen Wochenende, die alle mit einem Lächeln auf den Lippen und einer neuen Technik im Gepäck nach Hause gingen. Ein Erlebnis, das sicher vielen noch lange in Erinnerung bleiben wird.
