Heute ist der 29.04.2026 und die Fußballwelt in Österreich steht Kopf. Der Österreichische Fußball-Bund (ÖFB) hat sich während der laufenden WM-Qualifikation von Teamchef Alexander Schriebl getrennt. Der 67-jährige Däne Lars Söndergaard übernimmt nun das Ruder der österreichischen Frauen-Nationalmannschaft. Schriebl, der im Januar 2025 das Amt übernommen hatte, konnte in seinen 14 Spielen nur drei Siege einfahren und musste sich neun Mal geschlagen geben. Diese Bilanz hat letztlich das Vertrauen des ÖFB erschüttert.

ÖFB-Sportdirektor Peter Schöttel äußerte sich zur Entscheidung und erklärte, dass das Projekt mit Schriebl „nicht aufgegangen“ sei. Trotz eines jüngsten 0:0-Unentschiedens gegen Deutschland, das positiv bewertet wurde, war die stagnierende Entwicklung des Teams für die Verantwortlichen nicht tragbar. Schriebl sollte einen personellen Umbruch einleiten und debütierte mit gleich zehn neuen Spielerinnen. Leider machte ihm die Verletzungsseuche, die Leistungsträgerinnen wie Sarah Zadrazil, Marie-Therese Höbinger und Lilli Purtscheller erwischte, einen Strich durch die Rechnung.

Ein neuer Wind weht

Mit Lars Söndergaard steht nun ein erfahrener Trainer an der Spitze, der nicht nur im österreichischen Fußball, etwa bei Austria Salzburg und Austria Wien, tätig war, sondern auch die dänische Frauen-Nationalmannschaft zu großen Erfolgen führte. Sein Ziel ist klar: die Teilnahme an der WM 2027 in Brasilien. Aktuell befindet sich das Team in der Qualifikation auf dem vierten Platz, hinter Deutschland, Norwegen und Slowenien. Die letzte Chance, sich für die WM zu qualifizieren, bietet sich im Play-off im Herbst.

Söndergaard wird seine neue Aufgabe mit dem Heimspiel gegen Slowenien am 5. Juni antreten. Der Vertrag des Dänen läuft bis zum Ende der laufenden WM-Kampagne. Die Herausforderungen sind groß, da die österreichische Frauen-Nationalmannschaft in Liga A gegen einige der stärksten Fußballnationen antreten muss. Die letzten 14 Spiele unter Schriebl sprechen für sich: Neun Niederlagen sind ein deutliches Zeichen, dass der Neubeginn nicht wie gewünscht verlief.

Ein Blick in die Zukunft

Die Veränderungen im Trainerteam gehen über Schriebl hinaus: Auch die Assistenztrainerin Sara Schaible muss ihren Platz räumen. In den kommenden Monaten wird es entscheidend sein, wie schnell sich das Team unter Söndergaards Leitung neu formiert und an die Erfolge anknüpfen kann. In einer Zeit, in der die Konkurrenz immer stärker wird, wird der Druck auf den neuen Teamchef enorm sein.

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Mit seiner Erfahrung aus Dänemark, wo er unter anderem bei Viborg und Aalborg sowie beim dänischen Frauen-Nationalteam tätig war, bringt Söndergaard frischen Wind in die ÖFB-Frauen. Die Fans hoffen auf eine positive Wende und darauf, dass die Mannschaft die nötige Leistung bringt, um sich für die WM zu qualifizieren. Die nächsten Monate versprechen spannend zu werden!

Für mehr Informationen über die Hintergründe der Trainerwechsel, besuchen Sie gerne die Artikel auf Salzburg24 und MeinBezirk.