Sabrina Schäfer: Pionierin für Gleichheit im Sportjournalismus
Heute ist der 13.07.2026 und wir werfen einen Blick auf eine beeindruckende Persönlichkeit in der Welt des Sports und Journalismus: Sabrina Schäfer. Seit 2012 ist sie eine tragende Säule des Portals, das mittlerweile zu den bekanntesten Sportmedien zählt. Was als Volontariat begann, hat sich zu einer Karriere entwickelt, die man sich nur wünschen kann. Sie hat sich von der Redakteurin zur stellvertretenden Chefin vom Dienst hochgearbeitet und ist seit dem 1. August 2022 die Head of Sport and Editorial Planning. Beeindruckend, oder? Das ist nicht nur ein Job, das ist eine Mission, die sie mit Leidenschaft verfolgt.
Sabrina hat ein besonderes Auge für gesellschaftspolitisch relevante Themen und starke Persönlichkeiten im Sport. Ihre Hauptverantwortung? Planung und Durchführung von Großereignissen wie Welt- und Europameisterschaften im Fußball sowie den Olympischen Spielen. Dabei hat sie die Spiele der deutschen Nationalmannschaft begleitet und wer könnte den legendären 7:1-Sieg über Brasilien im Jahr 2014 vergessen? Solche Momente sind nicht nur für die Fans unvergesslich, sondern auch für jemanden wie sie, der mit vollem Herzen dabei ist.
Von der Universität in die Sportberichterstattung
Nach ihrem Abschluss an der Ludwig-Maximilians-Universität München im Jahr 2011, wo sie mit dem 1. Staatsexamen glänzte, entschied sich Sabrina bewusst gegen das Lehramtsreferendariat. Stattdessen zog es sie zur akademischen Sportjournalistin an die Uni Salzburg. Dort hat sie sich eine solide Basis erarbeitet, die sie beim Portal perfekt einsetzen konnte. Ihre ersten Schritte im Journalismus unternahm sie bei Sport1 und sammelte wertvolle Erfahrungen als Volontärin. Das Engagement für Diversity und Gender Equality im Sport ist ihr besonders wichtig. Unter ihrer Federführung finden Frauen im Fußball Gehör, etwa durch wöchentliche Rückblicke auf die Bundesliga der Frauen und spannende Interviews.
Und das ist noch nicht alles! Im Jahr 2024 wurde sie in die Top 30 der Female Leaders im Sportbusiness gewählt, eine Auszeichnung von der Fachmesse Spobis und der Initiative FUSSBALL KANN MEHR. Ein klarer Beweis für ihre bemerkenswerte Arbeit und ihren Einfluss in dieser von Männern dominierten Welt. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Der Frauenanteil im Sportjournalismus hat sich in den letzten 20 Jahren mindestens verdreifacht. Aktuell liegt der Frauenanteil im Verband Deutscher Sportjournalisten bei 10,8 %. Klar, da ist noch Luft nach oben, aber die Entwicklung ist ermutigend.
Ein Blick auf die Zukunft
Die Bachelorarbeit von Nina Stein, die den Frauenanteil im Sportjournalismus untersucht hat, zeigt, dass dieser Bereich nach wie vor von Männern dominiert wird. Auch wenn die Ergebnisse Fortschritte zeigen – in der Saison 2023/24 sind alle untersuchten Formate mit Moderatorinnen besetzt – bleibt die Diskrepanz signifikant. Gerade die Unterschiede zwischen ARD und ZDF, wo das ZDF lediglich 20 % Moderatorinnen einsetzt, sind auffällig. Hier gibt es also noch einiges zu tun, um ein ausgeglicheneres Geschlechterverhältnis zu erreichen.
Fakt ist, dass sich die Landschaft des Sportjournalismus verändert. Mit Frauen wie Sabrina Schäfer an der Spitze wird die Zukunft spannend. Ihr Einsatz für Gleichheit und Sichtbarkeit im Sport wird nicht nur für die kommenden Generationen von Sportjournalisten von Bedeutung sein, sondern auch für alle, die sich für die Vielfalt und Inklusion im Sport starkmachen. So bleibt zu hoffen, dass wir in den nächsten Jahren noch viele weitere Erfolge feiern dürfen!
