Ein bitteres Ende: Österreichs Traum von der WM zerbricht gegen Spanien
Heute ist der 2.07.2026, und die Fußballwelt schaut nach Los Angeles. Dort, im ausverkauften SoFi Stadium, endete die Reise des österreichischen Nationalteams in der WM mit einer schmerzhaften Niederlage gegen Spanien. 70.492 Zuschauer erlebten einen Abend, der für die ÖFB-Fans nicht die erhoffte Wende brachte. Mit einem klaren 0:3 verabschiedete sich das Team von Trainer Ralf Rangnick im Sechzehntelfinale.
Die ersten Minuten des Spiels waren vielversprechend. Österreich hielt phasenweise mit, doch schon in der ersten Minute hatte Spaniens Lamine Yamal die erste große Chance, die von Alexander Schlager glänzend pariert wurde. Doch die österreichische Abwehr war nur kurzzeitig auf der Höhe. In der 29. Minute wurde ein Treffer von Marc Cucurella, der zu diesem Zeitpunkt für die Spanier alles richtig gemacht hatte, wegen Foulspiels am Keeper nicht anerkannt – eine Entscheidung, die von ARD-Schiri-Experte Lutz Wagner als fehlerhaft eingestuft wurde. Das hätte das Spiel ganz anders laufen lassen können.
Der Wendepunkt in der ersten Halbzeit
Der erste Treffer fiel schließlich in der 36. Minute. Mikel Oyarzabal nutzte eine Vorlage von Cucurella und brachte Spanien mit 1:0 in Führung. Das war der Schock, den Österreich nicht so recht verdauen konnte. Trainer Rangnick setzte auf die gleiche Startelf wie im vorherigen Spiel gegen Argentinien, doch die gewünschten Offensivaktionen blieben aus. Mit lediglich einem gefährlichen Kopfball von Sasa Kalajdzic in der 61. Minute konnte Österreich kaum für Furore sorgen.
Die zweite Halbzeit brachte keine Wende. Auch nach einem Wechsel zur Halbzeit blieb das Spielgeschehen nahezu unverändert. In der 66. Minute erhöhte Pedro Porro auf 2:0 für die Spanier. Oyarzabal schnürte seine persönliche Doppelpack in der 89. Minute, als er den Endstand von 3:0 erzielte. Eine klare Ansage der Spanier, die seit 2010 wieder ein K.o.-Spiel bei einer WM gewinnen konnten – ein Moment, den sie sicher gefeiert haben.
Ein unvergessliches, aber bitteres Kapitel
Für das ÖFB-Team bedeutet diese Niederlage das Ende der ersten WM-Teilnahme seit 1998. Es war ein Auf und Ab der Gefühle, das in den letzten Wochen viel Hoffnung geweckt hatte. Rangnick, der im vergangenen Jahr mehrere Operationen am Sprunggelenk hinter sich brachte, muss nun die Koffer packen und die bittere Pille schlucken. Österreich hatte sich mehr erhofft, aber die Realität war gnadenlos. Die Spanier sind nun bereit für das Achtelfinale, wo sie auf den Sieger der Partie zwischen Portugal und Kroatien treffen werden.
Die Fans in Österreich werden jetzt erst einmal durchatmen müssen. Ein weiteres Kapitel in der Geschichte des Fußballs, das uns alle gelehrt hat: Manchmal ist es nicht nur das Ergebnis, das zählt, sondern auch der Weg dorthin. Und auch wenn die Reise jetzt vorbei ist, bleibt die Hoffnung auf die nächsten Turniere und was sie bringen werden. Auf ein Neues!
