Heute ist der 14. Mai 2026, und während wir in Salzburg den Frühling genießen, hat uns die Nachricht vom Tod einer markanten Persönlichkeit im österreichischen Fußball erreicht – Alfred „Fredl“ Tatar. Er hat uns am 14. Mai 2026 im Alter von 62 Jahren für immer verlassen. Ein Verlust, der nicht nur im Fußball, sondern auch in den Herzen der Fans und Wegbegleiter spürbar ist.

Tatar litt an Amyotropher Lateralsklerose (ALS), einer schrecklichen, nicht heilbaren Erkrankung, die sein Leben und seine Karriere stark beeinträchtigte. Im August 2025 trat er aus der Öffentlichkeit zurück, nachdem er sich aufgrund seiner schweren Erkrankung aus der Rolle des TV-Experten bei Sky Sport Austria zurückzog. In den letzten zehn Jahren war Tatar nicht nur ein beliebter Analyst, sondern auch für seinen humorvollen Stil bekannt, der selbst die kompliziertesten Spielzüge leicht verständlich machte. Ein echtes Unikum!

Ein Fußballer mit vielen Facetten

Alfred Tatar war nicht nur ein ausgezeichneter TV-Experte, sondern auch ein talentierter Fußballer. In seiner aktiven Karriere spielte er unter anderem für den First Vienna FC, den Wiener Sport-Club und St. Pölten. Nach seiner Zeit auf dem Platz wechselte er in die Trainerrolle und führte Teams wie SV Ried, Admira und SV Mattersburg. Seine Zeit als Co-Trainer bei Lok Moskau bleibt ebenso unvergessen. Tatar wusste, wie man Fußball lebt und atmet, und das hat er seinen Spielern und Zuschauern immer wieder mit Leidenschaft vermittelt.

Am Dienstag, nur einen Tag vor seinem Tod, präsentierte die Vienna ein Sondertrikot zur Unterstützung der ALS-Forschung, in enger Zusammenarbeit mit Tatar. Was für ein berührender und symbolischer Abschied, dass er sich für eine Sache einsetzte, die so viele Menschen betrifft! Seine einzigartigen Analysen, in denen er den Spielstil der Vienna als „Antithese zu Barcelona“ bezeichnete, werden uns immer in Erinnerung bleiben – ein Zeichen seines scharfen Verstandes und seines untrüglichen Fußballauges.

Fortschritte in der ALS-Forschung

Inmitten der Trauer um Tatar gibt es jedoch auch einen Funken Hoffnung. Zehn Jahre nach der „Ice Bucket Challenge“ gibt es bedeutende Fortschritte in der ALS-Forschung. Bestimmte genetische Formen der Krankheit sind mittlerweile medikamentös kontrollierbar, und die Funktionseinschränkungen der Betroffenen sind teilweise reversibel. Das könnte der erste Schritt in Richtung Heilbarkeit der ALS sein! Experten sind optimistisch, dass diese Entwicklungen in Zukunft noch mehr Licht ins Dunkel bringen werden.

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Obwohl es derzeit noch keine kurative Therapie gibt, zeigen erste zielgerichtete Ansätze vielversprechende Ergebnisse. Antisense-Oligonukleotide (ASO) können mutierte Gene stilllegen, und in klinischen Studien haben viele Patienten bereits von einer Verbesserung ihrer Symptome berichtet. Vielleicht wird eines Tages auch für andere Betroffene der Weg zur Heilung geebnet. Tatar hat uns nicht nur als Fußballer, Trainer und TV-Experte inspiriert, sondern auch als jemand, der sich für die ALS-Forschung einsetzte und damit ein Zeichen gesetzt hat. Ein Leben, das nicht nur für den Fußball, sondern auch für eine wichtige Sache stand.