Heute ist der 8.06.2026, und in Salzburg tut sich ordentlich was im Gesundheitssektor. Mit dem Projekt „Zukunft Gesundheit“ wird die Gesundheitsversorgung bis 2040 auf ein ganz neues Level gehoben. Die Präsentation des baulichen Entwicklungsplans hat am 8. Juni 2023 stattgefunden – ein großer Tag für die Stadt und die Region. Es ist ja nicht so, dass wir keine gute medizinische Versorgung hätten, aber hier wird wirklich die Zukunft gestaltet. Die Idee: die Landeskliniken Salzburg (SALK) zusammenzuführen und dabei Synergien zu nutzen. Ein ganz schöner Brocken, aber der Plan ist durchdacht.
Das Universitätsklinikum Salzburg steht hier im Mittelpunkt. Um die Patientenversorgung zu optimieren, werden mehrere Abteilungen in großen, modernen Gebäuden zusammengelegt. Der Bau des neuen „Haus L“ ist in vollem Gange – die Fertigstellung ist für Februar 2027 geplant, und das mit einer Investition von 80,4 Millionen Euro. Das ist schon eine Ansage! Die onkologische Versorgung wird von fünf Standorten auf einen einzigen konzentriert, was die Wege für die Patienten erheblich verkürzt und die Effizienz steigert.
Neubauten für die Zukunft
Aber das ist noch lange nicht alles. Der Ausbauplan sieht auch die Entwicklung weiterer Neubauten am Areal der Christian-Doppler-Klinik vor. Hier werden unter anderem die Augenklinik, die Humangenetik, Nuklearmedizin, Radiologie sowie die Gynäkologie und Kinderchirurgie unter einem Dach vereint. Und was noch bemerkenswert ist: Auch die Kinder- und Jugendpsychiatrie sowie die Psychiatrie werden ein neues Zuhause finden. Das klingt nach einer Menge Arbeit, aber es ist notwendig.
Die Gesamtkosten der Ausbaupläne belaufen sich auf rund eine Milliarde Euro. Das ist ein echter Klopper, aber es geht darum, die medizinische Versorgung auf Spitzenniveau zu sichern. Die Stadt Salzburg hat auch Pläne zur Novelle des Räumlichen Entwicklungskonzepts (REK) angestoßen, um die städtebauliche Entwicklung langfristig zu gestalten. Ein smartes Vorgehen, wenn man die zukünftigen Herausforderungen bedenkt.
Ein Schritt in die richtige Richtung
Die Zusammenlegung der Abteilungen in größeren Einheiten wird als sinnvoller erachtet als die Sanierung bestehender, oft in die Jahre gekommener Gebäude. Das Universitätsklinikum hat teilweise eine bauliche Struktur, die bis ins Jahr 1698 zurückreicht! Man kann sich vorstellen, dass da nicht alles auf dem neuesten Stand ist. Die Einsparungen von 290 Millionen Euro durch die Neukonzeption mit „Haus B“ sind ein weiterer Anreiz, den Umbau voranzutreiben. Und wer weiß, vielleicht wird der Weg zu einem der modernsten Gesundheitszentren in Österreich geebnet.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Salzburg auf dem besten Weg ist, seine Gesundheitsversorgung fit für die Zukunft zu machen. Mit dem Entwicklungsplan „Zukunft Gesundheit“ und den enormen Investitionen wird sich nicht nur die Patientenversorgung verbessern, sondern auch die gesamte Infrastruktur, die die Stadt für die kommenden Jahrzehnte benötigt. Man kann gespannt sein, wie sich das alles entwickeln wird!
