Heute ist der 7.06.2026 und während Salzburg in der warmen Sommersonne glüht, gibt es in Kärnten eine ganz besondere Art von Aufregung. Die Ausbildung von Rettungshunden, ein Prozess, der mit viel Geduld, Hingabe und einer Prise Humor verbunden ist, hat in der Österreichischen Rettungshundebrigade (ÖRHB) bereits mit den ersten tapsigen Schritten eines neugierigen Welpen begonnen. Wer hätte gedacht, dass aus den flauschigen kleinen Fellknäueln einmal echte Lebensretter werden? Der Weg dorthin ist allerdings kein Zuckerschlecken und benötigt mehrere Jahre intensiver Ausbildung. Aber hey, wo ein Wille ist, ist auch ein Weg – und vor allem ein Spielzeug!
Die Ausbildung startet bereits mit etwa acht Wochen, und der Fokus liegt ganz klar auf Spaß und Motivation. Zwei dieser kleinen Entdecker – Hugo und Yuma – sind derzeit am Anfang ihrer Reise. Sie lernen, dass das Suchen und Finden von vermissten Personen eine spannende Herausforderung ist. „Das ist ja wie ein großes Spiel!“, könnte man ihren Blick deuten, wenn sie mit wedelndem Schwanz durch die Gegend flitzen. Dabei wird positive Bestätigung großgeschrieben. Immerhin ist es wichtig, den Grundstein für die spätere Arbeit als Rettungshunde zu legen. Und das geschieht durch viel Lob und kleine Leckerlis, die selbst so manchen Menschen das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen würden!
Die Ausbildung im Detail
Aber nicht nur die kleinen Welpen sind aktiv. Makaio und Louie, die bereits knapp ein Jahr alt sind, stehen in den Startlöchern und trainieren regelmäßig aufregende Such- und Anzeigeübungen. Sie lernen, vermisste Personen aufzuspüren und bei deren Auffindung durch Verbellen zu signalisieren: „Hier bin ich!“ Es ist eine wahre Freude, diesen Hunden bei ihren Fortschritten zuzusehen. Die Übungen sind dabei stets an das Alter und den Ausbildungsstand der Hunde angepasst – niemand soll überfordert werden. Schließlich ist der Weg zum einsatzfähigen Rettungshund ein Marathon und kein Sprint!
In der ÖRHB Kärnten, einer ehrenamtlichen Blaulichtorganisation mit rund 70 engagierten Mitgliedern, wird diese Ausbildung großgeschrieben. Die Organisation ist im Rettungsgesetz bescheidmäßig anerkannt und hat sich die Suche nach vermisst gemeldeten Personen zur Hauptaufgabe gemacht. Die Teams stehen 365 Tage im Jahr, Tag und Nacht bereit, um im Ernstfall auszurücken. Das ist mehr als nur ein Job; das ist eine Berufung. Interessierte und Freiwillige sind jederzeit herzlich willkommen – egal ob mit oder ohne Hunde. Es ist ein echter Gemeinschaftssinn, der hier herrscht!
Ein lebenslanges Lernen
Die Ausbildung eines Rettungshundes dauert mehrere Jahre und umfasst regelmäßige Trainings sowie das Bestehen anspruchsvoller Prüfungen. Vor realen Sucheinsätzen müssen diese Teams verschiedene Einsatzfähigkeitsprüfungen von unabhängigen Leistungsrichtern ablegen. Das Ziel ist klar: Mensch-Hund-Teams zu schaffen, die in kritischen Situationen zuverlässig helfen können. Ehrlich gesagt, das erfordert eine Menge Engagement und ein bisschen Nervenstärke. Aber wer könnte schon dem Charme eines treuen Hundes widerstehen, der alles für seinen Menschen tun würde?
Ein Blick in die Zukunft zeigt, dass die Ausbildung nie wirklich endet. Auch nach den Prüfungen gibt es immer etwas zu lernen. Workshops und Seminare zu Themen wie Einsatztaktik oder Kynologie stehen auf dem Programm. Die nächsten Termine sind bereits festgelegt, und das Interesse ist groß. Das zeigt, dass das Engagement in der Rettungshundearbeit nicht nur eine Phase ist, sondern eine Lebenseinstellung. Und das ist vielleicht das Schönste an dieser ehrenamtlichen Arbeit: Die ständige Weiterentwicklung und das Wissen, dass man mit jedem Schritt ein Stückchen mehr dazu beiträgt, Leben zu retten.
