Heute ist der 22.05.2026 und die Vorbereitungen für das Pfingstwochenende laufen auf Hochtouren. Die Polizei in Österreich hat angekündigt, die Verkehrsüberwachung in den Tagen vom 22. bis 26. Mai deutlich zu verstärken. Das ist auch nötig, denn es wird ein hohes Verkehrsaufkommen erwartet, speziell auf den beliebten Reise- und Ausflugsstrecken. Die Menschen zieht es in die Natur, zu Freunden oder einfach nur auf die Straße – und das kann, wenn nicht aufgepasst wird, ganz schön gefährlich werden.

Innenminister Gerhard Karner hat den klaren Auftrag an die Polizei erteilt: Raser, Drängler sowie Alkohol- und Drogenlenker müssen aus dem Verkehr gezogen werden. Besonders in den letzten Jahren gab es immer wieder erschreckende Verkehrsunfälle – allein zu Pfingsten 2025 zählte man 477 Unfälle mit Personenschaden, 558 Verletzte und tragischerweise sogar zwei Tote. Das sind Zahlen, die zum Nachdenken anregen und die zeigen, wie wichtig ein verantwortungsvoller Umgang im Straßenverkehr ist. Die Polizei wird sich mit 2.500 Einsatzfahrzeugen, 400 Motorrädern und einer Vielzahl an technischen Mitteln wie Geschwindigkeitsmessgeräten und Alkomaten auf die Strecke begeben.

Fahrzeuge und Kontrollen

Mit insgesamt 430 stationären und mobilen Geschwindigkeitsanlagen sowie 1.247 Lasergeschwindigkeitsmessgeräten ist die Polizei bestens gerüstet. Bundespolizeidirektor Michael Takács informierte bereits über die detaillierte Einsatzplanung. Die Schwerpunkte der Kontrollen liegen auf Hauptverkehrs- und Transitrouten, unfallträchtigen Strecken sowie beliebten Ausflugszielen. Auch die Nah- und Freizeitverkehrsrouten werden nicht ausgelassen. Es ist also ratsam, sich auf längere Wartezeiten und mögliche Kontrollen einzustellen.

Aber nicht nur die Polizei hat ihre Hausaufgaben gemacht. Auch auf den Autobahnen wird es während der Pfingsttage chaotisch. Über 1.000 Baustellen sorgen für zähen Verkehr und lange Staus. Insbesondere die A1, A2 und A3 sind besonders belastet. Wer also plant, die Freiheit der Straßen zu genießen, sollte gut überlegen, wann er losfährt. Stauzeiten sind vor allem am Freitag zwischen 11 und 19 Uhr sowie am Montag von 13 bis 18 Uhr zu erwarten. Am Pfingstsonntag hingegen wird es etwas entspannter, was den Reiseverkehr angeht.

Die Bedeutung der Eigenverantwortung

Ein Appell an alle Verkehrsteilnehmer: Achtet auf die Geschwindigkeits- und Alkohollimits! Die Polizei kann zwar mit ihren technischen Mitteln unterstützen, aber letztlich liegt es an jedem Einzelnen von uns, Verantwortung zu übernehmen. Die Zahlen von 2025 lassen aufhorchen: 62.877 Fahrer wurden wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen beanstandet, 364 wegen Trunkenheit am Steuer angezeigt. Es zeigt sich, dass viele immer noch das Risiko eingehen, mit zu viel Alkohol oder Drogen am Steuer zu sitzen. Dabei gibt es so viele schöne Möglichkeiten, das Pfingstwochenende sicher zu verbringen! Ob mit dem Rad, dem Zug oder als Beifahrer – es ist einfach nicht wert, die eigene Sicherheit und die Sicherheit anderer aufs Spiel zu setzen.

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Das Pfingstwochenende steht für viele vor der Tür, und es wird alles andere als ruhig werden. Die Vorfreude auf Ausflüge, die Natur und entspannte Tage ist groß. Aber gerade in der Vorfreude sollten wir nicht vergessen, dass Sicherheit immer an erster Stelle stehen sollte. Ob beim Fahren oder beim Feiern – der Spaß sollte niemals die Vernunft übersteigen. Und vielleicht sollten wir uns auch an die Rettungsgasse erinnern: Sie muss bereits bei stockendem Verkehr gebildet werden, andernfalls drohen Bußgelder bis zu 320 Euro. Das wäre doch wirklich überflüssig!