In der Stadt Salzburg tut sich was! Die Sozialabteilung hat beschlossen, die Öffnungszeiten des Aktiv:Karten-Büros zu erweitern. Das Ziel? Ein besserer Service und ein einfacher Zugang zu wichtigen Informationen und Beratungen, insbesondere für Menschen mit geringem Einkommen. Das ist eine tolle Nachricht für all jene, die die Vergünstigungen der Aktiv:Karte nutzen möchten! Die hohe Nachfrage und die rege Nutzung zeigen, dass das Angebot wirklich Anklang findet.
Sozial-Stadträtin Andrea Brandner hat auch betont, wie wichtig es ist, niederschwellige Unterstützung anzubieten. Ab sofort können sich die Menschen an folgenden Tagen und Zeiten beraten lassen: Montag, Dienstag und Donnerstag von 7:30 bis 12:30 Uhr sowie von 13:00 bis 15:00 Uhr. Mittwochs und freitags gibt es jeweils eine Konsultationszeit von 7:30 bis 12:30 Uhr. Einfacher könnte es nicht sein!
Die Vorteile der Aktiv:Karte
Seit dem Jahr 2023 können Menschen mit einem monatlichen Nettoeinkommen von bis zu 1.100 Euro die Aktiv:Karte beantragen. Diese Karte eröffnet Türen zu einer Vielzahl von Vergünstigungen im Freizeit-, Kultur- und Mobilitätsbereich. Egal, ob es um ermäßigte Eintritte zu Veranstaltungen oder um Kostensenkungen im Nahverkehr geht – die Aktiv:Karte macht es möglich. Es gibt sogar drei Modelle: die „normale“ Aktiv:Karte, die Aktiv:KartePLUS (die das Klimaticket für nur 50 Euro enthält) und die Aktiv:KarteKIDS für die jüngsten Salzburger.
Und das Beste? Im Jahr 2024 sind zahlreiche Angebote bereits geplant! Dazu gehören vergünstigte Fahrgeschäfte beim Rupertikirtag, der Eintritt in die Kinderstadt „Mini-Salzburg“, Selbstverteidigungskurse für Frauen und Mädchen sowie freier Zugang zu den Wasserspielen in Hellbrunn von Montag bis Donnerstag – das spart ordentlich Geld, das man besser für andere Dinge verwenden kann.
Ein Schritt in die richtige Richtung
Aktuell können auch Ausgleichszulagenbeziehende, Mindestpensionist:innen und Personen, die Sozialunterstützung erhalten, die Aktiv:KartePLUS beantragen. In Zukunft soll die Karte sogar für Menschen mit Behinderung verfügbar sein. Das neue Modell wird die bestehende Stadtbus:Karte und die Blindenwertkarte ablösen – ein echter Fortschritt, um die gesellschaftliche Teilhabe für finanziell benachteiligte Menschen zu fördern.
Schaut man sich die gesetzlichen Grundlagen an, wird schnell klar, dass hinter diesen Hilfsangeboten ein ganzes System steckt. Das Zwölfte Buch Sozialgesetzbuch (SGB XII) regelt die Sozialhilfe und bietet Unterstützung in verschiedenen Lebenslagen. Die Kapitel über Hilfe zum Lebensunterhalt und Grundsicherung sind besonders relevant für die Menschen, die nicht erwerbsfähig sind oder auf Bürgergeld angewiesen sind. Auch die medizinische Versorgung wird durch die Sozialhilfeträger sichergestellt, was für viele von uns eine große Erleichterung ist.
Die Unterstützung geht sogar noch weiter: Menschen, die in besonders schwierigen sozialen Verhältnissen leben, haben Anspruch auf zusätzliche Hilfen. Das reicht von der Beratung bis hin zu Unterstützung bei der Wohnungssuche. Es wird also viel dafür getan, dass niemand in Salzburg zurückgelassen wird.
