Die Situation am Arbeitsmarkt in Oberösterreich hat sich in den letzten Monaten durchaus erfreulich entwickelt. Mit einer Arbeitslosenquote von 4,9 % liegt das Bundesland nur knapp hinter Salzburg, das mit 4,5 % die Nase vorn hat. Im Vergleich dazu sieht der Bundesschnitt mit 7,0 % schon etwas trister aus. Im Mai 2023 konnten wir sogar einen Rückgang der Arbeitssuchenden auf 36.051 Personen verzeichnen – 1.523 weniger als im April! Das ist schon eine positive Nachricht, oder?

Die Zahlen zeigen, dass die Region auf einem guten Weg ist. Rund 694.000 Menschen sind hier unselbstständig erwerbstätig, und die Zahl der offenen Stellen hat sich auf stolze 20.915 erhöht. Besonders erfreulich ist die Situation bei den Lehrstellen: Aktuell gibt es 1.194 sofort verfügbare Lehrstellen für 774 Lehrstellensuchende. Landeshauptmann Thomas Stelzer hebt die aktive Arbeitsmarktpolitik in Oberösterreich hervor und spricht von einem Investitionsvolumen von knapp 392 Millionen Euro im Rahmen des Programms upperWORK, das 2023 in Beschäftigungsprogramme fließen soll.

Ein Blick auf die Zahlen und Trends

<pWenn wir die Entwicklungen genauer unter die Lupe nehmen, gibt es einige interessante Details. Im Vorjahresvergleich ist die Arbeitslosenquote in Oberösterreich sogar von 6,4 % auf 6,3 % gesunken. Damit ist Oberösterreich das einzige Bundesland mit einer rückläufigen Arbeitslosenquote. Das ist doch ein Grund zum Feiern! Für die beim AMS OÖ vorgemerkten Personen sind 45.993 registriert, was 253 weniger als im Vorjahr entspricht. Auffällig ist, dass unter diesen 18.029 Frauen und 27.964 Männer sind.

Allerdings gibt es auch Schattenseiten. Die Langzeitarbeitslosigkeit hat um 22,7 % zugenommen, was 10.804 Personen betrifft. Besonders betroffen sind Personen über 60 Jahre, deren Zahl um 11,5 % gestiegen ist. Das ist eine Herausforderung, die wir nicht ignorieren können. In den letzten Monaten hat sich zudem die Zahl der gemeldeten offenen Stellen beim AMS OÖ auf 16.968 verringert – ein Rückgang um 2.261 oder 11,8 % im Vergleich zum Vorjahr.

Qualifizierung und Ausbildung als Schlüssel

Inmitten dieser Herausforderungen gibt es jedoch auch positive Entwicklungen. 10.350 Personen nehmen aktuell an Schulungen teil, was zeigt, dass Weiterbildung und Qualifizierung einen hohen Stellenwert haben. Diese Investitionen sind notwendig, um den Anforderungen des Arbeitsmarktes gerecht zu werden. Wirtschafts- und Arbeitsmarkt-Landesrat Markus Achleitner hebt die Bedeutung des Programms upperWORK hervor und fordert gleichzeitig Maßnahmen zur Verbesserung der wirtschaftlichen Lage und der Lehrstellenangebote. Ein bisschen mehr Engagement könnte hier nicht schaden!

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Wenn wir auf die kommenden Monate schauen, bleibt abzuwarten, wie sich die Trends entwickeln werden. Die regelmäßig veröffentlichten Statistiken, wie die Mikrozensus-Arbeitskräfte-Erhebung, geben uns einen guten Überblick über die Lage. Die nächsten Berichte sind bereits in Sicht und werden uns sicherlich neue Einblicke in die Dynamik des Arbeitsmarktes geben. So bleibt es spannend, wie sich die Arbeitswelt in Oberösterreich weiterhin entwickeln wird!