Die SPG Geretsberg/Bürmoos hat einen neuen Kapitän an Bord! Andreas Strasser, ein 38-jähriger Fußballprofi aus Bayern, übernimmt das Ruder der Zweitliga-Kickerinnen. Herr Strasser bringt eine beeindruckende Erfahrung mit, vor allem aus dem Salzburger Fußball-Unterhaus, wo er zuvor Teams wie Nußdorf und Perwang trainierte. Auch im Frauenfußball hat er bereits seine Spuren hinterlassen – insbesondere in Bergheim, wo er in der Saison 2020/21 den FC Bergheim in der Planet Pure-Frauen-Bundesliga betreute und das Team auf den sechsten Platz führte. Das klingt nach solider Arbeit!

Die Vorfreude auf die neue Saison ist bereits spürbar. Strasser hat sich nach Gesprächen mit den Spielerinnen Vicky Felber und Kristin Grömer schnell wohl gefühlt. Seine Mission? In den kommenden zwei Spielzeiten Stabilität ins Team zu bringen und sich an die individuellen Bedürfnisse der Spielerinnen anzupassen. Ein echter Teamplayer, könnte man sagen. Schließlich hat die SPG in den letzten Jahren mit der Klassenzugehörigkeit zu kämpfen gehabt, was Strasser ganz schön beeindruckt hat. Aber das ist nicht alles – die ersten Trainingseinheiten haben bereits begonnen! Offizieller Trainingsstart war am 1. Juli, und auch wenn das Wetter herrlich war, gab es vorher schon zwei schweißtreibende Kraft-Ausdauer-Einheiten.

Ein neues Kapitel im Frauenfußball

Andreas Strasser, der in Surheim (Bayern) wohnt, hat sich gut auf die Anreise nach Bürmoos eingestellt. Und er weiß um die Unterschiede zwischen dem Training von Frauen- und Männerteams: Frauen sind oft wissbegieriger und benötigen mehr Einfühlungsvermögen. Das macht das Training sicher nicht weniger spannend! Unterstützt wird er dabei von Vicky Felber und Torwart-Trainer Martin Suchanek, die gemeinsam mit ihm die Spielerinnen auf die kommende Meisterschaft vorbereiten.

Für die bevorstehende Saison stehen bereits einige Testspiele auf dem Plan – gegen Teams wie FC Bergheim, SV Antiesenhofen und ASV Niederthalheim. Das klingt nach einer Menge Fußball! Auch die Mannschaft selbst verändert sich: Michele Felber wird voraussichtlich ein Jahr pausieren, während neue Gesichter wie Susanne Meidl, Julia Sigl und Antonia Ganglmaier ins Team einziehen. Das Ziel? Eine frühzeitige Sicherung der Klassenzugehörigkeit, ohne dabei zu viel Druck auf die Spielerinnen auszuüben. Ein kluger Schachzug, um die Moral im Team hochzuhalten.

Die Rolle des Trainers neu denken

In der heutigen Zeit wird die Rolle des Trainers immer komplexer. Sportpsychologie spielt eine immer zentralere Rolle im Fußball. Trainerinnen wie Strasser sind gefordert, psychologische Leistungsfaktoren in ihre Arbeit zu integrieren. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) fördert diese Entwicklung, um Trainerinnen die nötigen Werkzeuge an die Hand zu geben. Das Interesse an sportpsychologischen Methoden wächst, und Trainerinnen lernen, wie sie diese effektiv einsetzen können. Das ist nicht nur für die eigene Leistungsfähigkeit wichtig, sondern auch für das Wohlbefinden der Spielerinnen.

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In einer Zeit, in der die Dynamik in Teams und die individuellen Bedürfnisse der Spielerinnen immer relevanter werden, ist es entscheidend, dass Trainerinnen regelmäßig reflektieren und die Teamdynamiken im Blick behalten. Strasser hat mit seiner UEFA-B-Lizenz die Grundlage dafür geschaffen, und mit weiteren Modulen, die er bis zur Saison 2025/26 absolvieren möchte, ist er gut aufgestellt. Es bleibt spannend zu sehen, wie sich die Zusammenarbeit zwischen Trainer*innen und Spielerinnen entwickeln wird, besonders mit dem Fokus auf psychologische Aspekte. Ein Schritt in die richtige Richtung für den Frauenfußball in Österreich!