Heute ist der 21.07.2026, und in Salzburg-Taxham tut sich endlich was! Nach jahrelangen Diskussionen und vielleicht auch dem ein oder anderen hitzigen Streit, gibt es nun eine klare Perspektive für das ehemalige Seniorenwohnhaus am Bolaring. Die Caritas hat das Gebäude übernommen und wird es in eine Wohn- und Betreuungseinrichtung für Menschen ab 45 Jahren mit psychischen und psychiatrischen Erkrankungen umwandeln. Das neue Zuhause wird den Namen „Haus Lukas“ tragen und soll ein Ort der Geborgenheit werden.

Die Umbauarbeiten sind bereits in vollem Gange und sollen bis Oktober 2026 abgeschlossen sein. Ab November wollen die ersten Bewohner:innen einziehen. Es ist alles ganz schön aufregend, denn der Start erfolgt stufenweise. In der ersten Phase werden 15 Wohnplätze geschaffen, gefolgt von einer Erweiterung um 19 weitere Plätze im Jahr 2027. Insgesamt wird das „Haus Lukas“ Platz für 34 Menschen bieten. Das klingt nach einem vielversprechenden Anfang!

Dialog mit den Nachbarn

Natürlich gibt es auch die eine oder andere Sorge in der Nachbarschaft. Einige Anrainer:innen haben Bedenken geäußert, vor allem in Bezug auf Privatsphäre und mögliche Unruhe. Doch die Caritas nimmt diese Ängste ernst und hat bereits einen ersten „Nachbar:innen-Dialog“ organisiert, an dem 25 Bewohner:innen teilnahmen. Es ist schön zu sehen, dass die Initiative besteht, den Austausch zu fördern. Und um das Vertrauensverhältnis weiter zu stärken, sind bereits weitere Dialog-Termine für September und Oktober 2026 geplant.

Ein wichtiges Anliegen der Caritas ist zudem, dass klare Regeln für das Zusammenleben im „Haus Lukas“ gelten. So sind illegale Drogen strikt verboten, und auch Personen mit Suchtvergangenheit dürfen nur einziehen, wenn sie sich in ärztlich begleiteter Behandlung befinden. Alkohol- und Tabakkonsum ist im normalen Rahmen erlaubt, was sicher für ein gewisses Maß an Normalität sorgt.

Personal und Warteliste

Ein weiterer Aspekt, der nicht unbeachtet bleiben sollte: Die Caritas sucht dringend nach Personal für die Einrichtung. Rund 27 Vollzeitmitarbeitende werden benötigt, um den 34 Bewohner:innen eine angemessene Betreuung zu bieten. Das ist eine große Verantwortung und sicher auch eine tolle Möglichkeit, Menschen zu helfen, die Unterstützung benötigen. Momentan stehen fast 40 psychisch erkrankte Salzburger:innen auf der Warteliste für ähnliche Einrichtungen. Das zeigt, wie wichtig solche Angebote sind und wie groß der Bedarf ist.

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Die Einrichtung wird nicht nur ein Platz zum Wohnen sein, sondern auch einen wichtigen sozialen Raum bieten. In einem vollzeitbetreuten Wohnkonzept wird es Gemeinschaftsräume geben, die Kommunikation und sozialen Zusammenhalt fördern. Die ständige Anwesenheit von Betreuungspersonal soll Sicherheit und Schutz bieten, während strukturierte Tages- und Wochenabläufe Halt und Orientierung geben. Das klingt nach einem gut durchdachten Konzept!

Zusätzlich gibt es Angebote wie Bewegungsprogramme, kognitives Training und kreative Aktivitäten. Die Bewohner:innen werden nicht nur in ihren Bedürfnissen unterstützt, sondern können auch gemeinsam kochen und sich austauschen. Ein Ort, an dem man nicht allein ist, sondern Teil einer Gemeinschaft. Das ist es, was viele Menschen suchen.

Die Unterstützung durch ein multiprofessionelles Team ermöglicht es den Bewohner:innen, ein autonomes Leben mit ihrer Erkrankung zu führen. Es ist wichtig, dass solche Einrichtungen existieren und dass Menschen die Hilfe bekommen, die sie brauchen. Der Weg zum „Haus Lukas“ ist also nicht nur ein architektonisches Projekt, sondern ein Schritt in eine bessere Zukunft für viele. Und das ist doch ein Grund zur Freude!