Heute ist der 11.06.2026 und in den Büros der Salzburg AG wird bereits kräftig an der Zukunft gearbeitet. Einige der erfahrensten Mitarbeiter:innen haben in den letzten Jahren das Unternehmen geprägt und stehen nun kurz vor dem Ruhestand. Bis 2030 stehen rund 200 von ihnen vor der Tür, um das nächste Kapitel ihres Lebens aufzuschlagen. Die Herausforderung, die damit einhergeht, ist nicht zu unterschätzen. Der Generationenwechsel ist nicht nur eine Zahl, sondern ein tiefgreifender Wandel, der die gesamte Struktur des Unternehmens beeinflusst.
Die Salzburg AG hat sich daher entschieden, dem demografischen Wandel mit einer soliden Strategie zu begegnen. Der Fokus liegt auf Wissenstransfer und der Förderung einer generationenübergreifenden Zusammenarbeit. Es ist klar, dass die Abgänge erfahrener Fachkräfte eine Lücke hinterlassen werden, die nur durch strategische Personalplanung gefüllt werden kann. Michael Baminger, der CEO, hebt hervor, wie wichtig es ist, die Zusammenarbeit zwischen den Generationen zu stärken. Es geht nicht nur darum, den Wissensschatz der Älteren zu sichern, sondern auch darum, den Jüngeren die Möglichkeit zu geben, von diesem Wissen zu profitieren.
Vielfalt und Chancengerechtigkeit
Im Rahmen des Monats der Vielfalt hat die Salzburg AG auch an verschiedenen Initiativen teilgenommen, die sich mit Themen wie Chancengerechtigkeit und Inklusion beschäftigen. Vorträge und Workshops haben sich intensiv mit Eigenverantwortung und dem Abbau von Barrieren in Unternehmen auseinandergesetzt. Das Ziel ist klar: Ein Umfeld zu schaffen, in dem alle Mitarbeiter:innen, unabhängig von ihrem Alter, ihre Stärken einbringen können. Es ist eine spannende Zeit, in der Vielfalt nicht nur ein Schlagwort ist, sondern aktiv gelebt wird.
Die Forschung unterstützt diese Bestrebungen. Studien zeigen, dass der Wissenstransfer zwischen den Generationen entscheidend für die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen ist. Ab 2026 wird die Salzburg AG systematisch die Altersstrukturen in sämtlichen Unternehmensbereichen erfassen und diese Daten in die Personal- und Nachfolgeplanung integrieren. Lebensphasenorientierte Arbeitsmodelle sind ein weiterer Schritt in die richtige Richtung – denn schließlich sind es die unterschiedlichen Lebensphasen, die auch verschiedene Perspektiven und Ideen mit sich bringen.
Demografische Prognosen
Die demografischen Prognosen sind alarmierend. Bis 2040 wird die Zahl der Menschen im erwerbsfähigen Alter in Österreich um über 260.000 Personen zurückgehen. Besonders betroffen sind die Altersgruppen der 25- bis 44-Jährigen sowie der 55- bis 64-Jährigen. Das bedeutet, dass Unternehmen nicht nur die erfahrenen Arbeitskräfte verlieren, sondern auch, dass die nachrückenden Generationen immer kleiner werden. Ein weiterer Grund, warum die Salzburg AG ihre Strategie so dringend anpassen muss.
In Zeiten, in denen die Zahl der 15- bis 24-Jährigen stagnieren wird, ist es wichtig, das volle Potenzial aller Mitarbeiter:innen zu nutzen und gleichzeitig die wertvollen Erfahrungen der älteren Generationen zu bewahren. Die Herausforderungen sind groß, aber die Salzburg AG ist entschlossen, diese mit einer positiven Einstellung und innovativen Ansätzen anzugehen. Die Reise hat bereits begonnen, und es bleibt spannend zu beobachten, wie sich die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Generationen entwickeln wird.
