Franz „The Austrian Rock“ Müllner – der Name selbst klingt schon nach einer Legende. Geboren und aufgewachsen in der kleinen Stadt Tamsweg im Lungau, ist dieser Mann nicht nur ein Extrem-, Show- und Kraftsportler, sondern auch ein echtes Unikat. Seine Mutter, Maria Müllner, erinnert sich an ihn als braves Kind – das klingt fast zu brav für jemanden, der später als „Fahndlführer“ in die Geschichte eingehen sollte. In den 1970ern tobte Franz durch seine Kindheit, und wer ihn in der Schule gesehen hat, weiß, dass die Klobürste, die er einst als Spielzeug missbrauchte, kein gewöhnliches Kinderspiel war. Nach einem kleinen „Schulstreich“, bei dem er von Mitschülern ins Klo eingesperrt wurde, sorgte er für Aufruhr, als er mit besagter Klobürste durch die Gänge rannte. Solche Geschichten bleiben haften!

Heute, im zarten Alter von 56 Jahren, hat der Mann aus Tamsweg eine beeindruckende Bilanz: 60 Weltrekorde! Bevor es mit seiner Sportkarriere richtig losging, erlernte er das Fliesenlegen und diente beim Österreichischen Bundesheer, wo er sich einer Jagdkommando-Ausbildung unterzog und sogar an einem Auslandseinsatz auf den Golanhöhen teilnahm. Ein Mann, der weiß, was es heißt, sich Herausforderungen zu stellen – und das ist erst der Anfang. Sogar als Bergputzer in Salzburg hat er gearbeitet, was sich gut mit seiner späteren Karriere im Kraft-, Extrem- und Showsport kombinieren ließ.

Weltrekorde, die Staunen machen

Ende der 1990er Jahre fiel der Startschuss für seine sportlichen Heldentaten bei der Kraftsportveranstaltung Lungau-Gigants in Tamsweg. Was dann folgte, ist schlichtweg atemberaubend. 2012 stellte er mehrere Weltrekorde auf, die die Grenzen des Möglichen ausgelotet haben. In Großarl zog er 50 Kinder die Schipiste hinauf – ein bisschen wie ein menschlicher Schlitten, oder? Auf Mallorca bewies er seine Stärke, indem er einen Doppeldeckerbus mit satten 30 Tonnen hinter sich herzog. Da denkt man sich: „Wie viel Kraft hat dieser Typ eigentlich?“

Aber das ist noch nicht alles! Im Prater in Wien überdrehte Franz ein Auto zehnmal in nur 6:30 Minuten. Und während des Nationalfeiertags in Wien zog er sogar einen Panzer mit einem Gewicht von 13,5 Tonnen über 30 Meter. Das sind keine alltäglichen Spiele mehr, sondern echte Extremleistungen, die das Herz eines jeden Sportbegeisterten höher schlagen lassen.

Ein Leben im Rampenlicht

Franz Müllner ist nicht nur ein Held der Weltrekorde, sondern auch ein Gesicht des Fernsehens. Er hatte drei Auftritte bei „Das Supertalent“ in Berlin, wo er unter anderem beim Bungy-Sprung hielten und beim Autoüberdrehen für Aufsehen sorgte. Ein bisschen wie ein Zirkusartist, der sein Publikum immer wieder in Staunen versetzt. In vier Seiten Berichten im Buch „Ripleys Einfach Unglaublich“ wird seine bemerkenswerte Geschichte eindrucksvoll festgehalten. Und nicht zu vergessen: 2013 wurde er sogar in der Discovery-Serie „SUPERHUMAN OF THE WORLD“ vorgestellt. Ein Medienwert von 2,9 Millionen Euro netto im Jahr 2012 zeigt, wie sehr die Menschen von seinen Leistungen fasziniert sind.

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Extremsport – mehr als nur ein Hobby

Extremsport, das ist mehr als nur ein Adrenalinkick. Es geht darum, an die eigenen Grenzen zu gehen und oft sogar darüber hinaus. Sportler, wie Franz, stellen sich außergewöhnlichen Herausforderungen, die nicht nur körperlich, sondern auch psychisch enorm fordernd sind. Oft wird Extremsport in kleinen Gruppen oder ganz für sich praktiziert, fernab der Öffentlichkeit. Doch gerade das kann auch eine enorme Medienpräsenz erzeugen, die sowohl bewundernd als auch kritisch betrachtet wird.

Die Risiken sind hoch, und nicht jede Sportart ist durch Unfallversicherungen abgedeckt. Viele Extremsportler, so auch Franz, sind gut vorbereitet – Training, Ernährung und sogar Notfallmanagement werden penibel durchdacht. Doch das Streben nach Rekorden kann auch gefährlich sein. Übertriebener Ehrgeiz kann dazu führen, dass Warnsignale ignoriert werden. Wenn der Körper schreit, „Halt!“, hört man oft nur die eigenen Endorphine, die einem das Gefühl von Glück und Macht verleihen. Die Faszination für den Extremsport ist vielfältig und lässt sich nicht auf einen Nenner bringen.

Franz Müllner ist ohne Zweifel eine faszinierende Persönlichkeit, die mit ihrer Lebensgeschichte und ihren Rekorden nicht nur in Österreich, sondern auch weit darüber hinaus für Aufsehen sorgt. Ein Mann, der seine Kindheitsträume lebt und dabei die Grenzen des Möglichen immer wieder neu definiert.