Heute ist der 8.05.2026 und in der malerischen Umgebung von Salzburg hat sich am vergangenen Freitag eine etwas skurrile Szene abgespielt. In der Salzach, zwischen Teneck und Stegenwald, wurden die Wasserrettung und die Polizei aktiv. Ein Passagier eines Zuges hatte ein abtreibendes Schlauchboot mit zwei Personen entdeckt und sofort Alarm geschlagen. Da fragt man sich doch, was die beiden Urlauber sich dabei gedacht haben!

Die Polizei, die zuerst beim Suchen des Bootes keine Erfolge verzeichnen konnte, erhielt Unterstützung von der Wasserrettung. Ein Sperrposten wurde auf der Brücke Sulzau eingerichtet – ein echter Einsatz, der die Lage unter Kontrolle bringen sollte. Schließlich fand eine Polizeistreife das Gummiboot und forderte die Insassen auf, an Land zu gehen. Die beiden Urlauber, die sich anscheinend bewusst mit der Strömung treiben ließen, stellten sich als ganz normale Touristen heraus. Glücklicherweise gab es keine Verletzten, aber eine kleine Verwaltungsübertretung haben sie sich dennoch eingehandelt: Die Salzach darf mit aufblasbaren Ruderbooten nicht befahren werden. Die beiden mussten direkt vor Ort ein Organmandat bezahlen.

Ein weiteres Schlauchboot-Abenteuer

Doch das war nicht das einzige bemerkenswerte Boot-Abenteuer in der Region. Am 26. Jänner 2024 trieb ein herrenloses Schlauchboot auf der Salzach bei Högmoos, Taxenbach. Ein aufmerksamer Zeuge bemerkte das Boot und alarmierte die Wasserrettung Schwarzach. Die darauffolgende Suchaktion erstreckte sich vom Fundort des Boots bis einige hundert Meter unterhalb der Firma Liebherr. Leider verlief die Suche ohne Erfolg, und gegen 16 Uhr wurde der Einsatz vom Katastrophenreferenten der Bezirkshauptmannschaft abgebrochen. Neun Wasserretter aus Schwarzach, vier Polizeibeamte mit Unterstützung einer Polizeidrohne und der Katastrophenreferent waren beteiligt. Ein Bericht der Polizei wurde am Samstag veröffentlicht – solche Vorfälle sind nicht nur spannend, sondern auch ein bisschen beunruhigend.

In der Region, wo die Salzach friedlich fließt, sind solche Einsätze nicht alltäglich, und sie zeigen, wie wichtig die Wachsamkeit der Anwohner und der Behörden ist. Die Natur ist oft unberechenbar, und es braucht nur einen Moment der Unachtsamkeit, um in Schwierigkeiten zu geraten. Es bleibt zu hoffen, dass die Urlauber aus ihrem kleinen Abenteuer gelernt haben und künftig die Regeln besser beachten, denn sicher ist sicher! Man möchte ja nicht, dass die nächsten Geschichten über die Salzach wieder von solchen Zwischenfällen handeln, oder?