Franz Lackner: Ein Leben für den Dialog und die Menschen
Heute ist der 13.07.2026 und wir blicken auf einen besonderen Anlass: Erzbischof Franz Lackner feiert seinen 70. Geburtstag! Am 14. Juli 2023 wurde der gebürtige Feldbacher, der heute in Salzburg eine herausragende Rolle in der katholischen Kirche spielt, von zahlreichen Weggefährten und Freunden gewürdigt. Lackner, der nicht nur das Amt des Erzbischofs innehat, sondern auch als Vorsitzender der Österreichischen Bischofskonferenz wirkt, wird als Brückenbauer und bescheidener Kirchenmann beschrieben. Besonders die Worte von Linzer Diözesanbischof Manfred Scheuer, der in einem Gratulationsschreiben seine Wertschätzung zum Ausdruck brachte, unterstreichen das Bild eines dialogorientierten Menschen, der stets den Austausch mit anderen sucht.
Die Wurzeln von Franz Lackner reichen zurück bis ins Jahr 1956, als er als Anton Lackner in Feldbach geboren wurde. Aufgewachsen in St. Anna am Aigen, hat er sich schon früh für den Weg des Glaubens entschieden. Nach einer Lehre als Elektriker und einer Zeit als Handwerker trat er 1984 in den Franziskanerorden ein. Es ist diese bodenständige Herkunft, die ihm, so Bischof Scheuer, eine geerdete Sichtweise verleiht. 1991 wurde er zum Priester geweiht, und sein Weg führte ihn über verschiedene Stationen, unter anderem als Provinzial der Franziskanerprovinz von Wien und als Weihbischof der Diözese Graz-Seckau, bis er 2013 zum Erzbischof von Salzburg gewählt wurde.
Ein Mann des Dialogs und der Veränderung
Seine Rolle als Vorsitzender der Bischofskonferenz trat er 2020 an und wurde 2026 für eine weitere Amtszeit bestätigt. In dieser Funktion ist Lackner nicht nur die Stimme des österreichischen Episkopats, sondern auch ein Vorreiter für den synodalen Weg der Kirche. Es ist ihm ein Anliegen, den Dialog mit Menschen aller Generationen zu suchen und das Licht der Hoffnung in die Gesellschaft zu tragen. Politische Glückwünsche zu seinem Geburtstag kamen unter anderem von Salzburger Landeshauptfrau Karoline Edtstadler und Tiroler Landeshauptmann Anton Mattle, die beide sein segensreiches Wirken für die Gemeinschaft lobten. Edtstadler bezeichnete Lackner als verlässlichen Orientierungspunkt und dankte ihm für die vertrauensvolle Zusammenarbeit.
Besonders bemerkenswert ist sein philosophisch geprägter Denkansatz, der ihn zu einem gefragten Gesprächspartner macht. Lackner unterrichtete Metaphysik an der päpstlichen Universität Antonianum in Rom und bringt sein Wissen und seine Erfahrung in die Diskussionen der Kirche ein. Seine Vorliebe für kritische Auseinandersetzungen zeigt sich in seiner Offenheit, neue Perspektiven zu erkunden und den Glauben in einem sich ständig wandelnden Umfeld zu reflektieren.
Ein Leben im Dienst der Menschen
Mit einem Herzen für die Menschen und einem offenen Ohr für ihre Sorgen hat Lackner in den letzten Jahren viel erreicht. Die Herausforderungen der Gegenwart erfordern nicht nur ein starkes Glaubensfundament, sondern auch die Fähigkeit, Brücken zu bauen. Seine Rolle als Erzbischof und Vorsitzender der Bischofskonferenz ist nicht nur eine Position, sondern eine Berufung, die er mit Hingabe lebt. Franz Lackner ist ein Beispiel dafür, wie man mit Bescheidenheit, Dialogbereitschaft und einem tiefen Verständnis für die menschliche Existenz in einer komplexen Welt bestehen kann.
So feiern wir heute nicht nur einen Geburtstag, sondern auch das Lebenswerk eines Mannes, der für viele eine Quelle der Inspiration ist. Auf die nächsten Jahre, die sicherlich voll von neuen Herausforderungen und Chancen sein werden!
