Fischfreundliche Energiezukunft am Fißlthalerwehr in Salzburg
In der Stadt Salzburg tut sich was – und zwar am Fißlthalerwehr in Maxglan! Bis 2029 soll dort eine Fischwanderhilfe samt neuem Wasserkraftwerk entstehen. Dieses Millionenprojekt wird nicht nur für frischen Ökostrom sorgen, sondern auch einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Natur leisten. Die Maßnahme ist Teil des Nationalen Gewässerbewirtschaftungsplans, der die Wiederherstellung der Durchgängigkeit unserer Gewässer vorschreibt. Das bedeutet konkret, dass Fische endlich wieder flussaufwärts schwimmen können, um ihre natürlichen Lebensräume zu erreichen. Ein wahrer Segen für unsere heimischen Fischbestände!
Das geplante Wasserkraftwerk wird jährlich rund 318.000 Kilowattstunden Strom erzeugen, genug um etwa 130 Haushalte zu versorgen. Und hier kommt die Hauptfeuerwache Maxglan ins Spiel: Sie wird direkt mit Strom aus dieser neuen Anlage versorgt. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf etwa 1,8 Millionen Euro. Die Stadt Salzburg erwartet, dass sich diese Investition nach 20 bis 30 Jahren amortisiert. So verbindet man also ökologische Verbesserungen mit der Gewinnung erneuerbarer Energie – ein echter Gewinn für alle!
Eine Barriere für Fische wird abgebaut
Das Fißlthalerwehr, das bereits seit 1937 besteht, reguliert den Wasserfluss der Glan und versorgt den Glanmühlbach mit ausreichend Wasser. Allerdings stellt es auch eine Barriere für Fische dar, die diese nicht selbstständig überwinden können. Die neue Fischwanderhilfe wird also eine entscheidende Rolle spielen, um die Natur wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Das klingt alles sehr vielversprechend, oder?
Ein Blick über die Grenzen zeigt, dass solche Projekte nicht nur in Salzburg, sondern auch anderswo in vollem Gange sind. Zum Beispiel wurde am 30. Juni 2023 die Fischwanderhilfe am Wasserkraftwerk Donauwörth eingeweiht. Diese Maßnahme ist Teil einer Reihe von Anlagen, die die Durchgängigkeit der Flüsse für Fische wiederherstellen. Mit einem Höhenunterschied von sieben Metern und einer Länge von etwa 500 Metern bietet die Fischwanderhilfe Lebensräume für Fische und andere Wasserlebewesen. So wird auch dort der europäische Wasserrahmenrichtlinie Rechnung getragen.
Ein Blick in die Zukunft der Wasserkraft
Wasserkraft hat in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen – und das nicht ohne Grund. Die jährliche Stromerzeugung am Kraftwerk Donauwörth beträgt beeindruckende 215 Millionen Kilowattstunden, was für über 80.000 Haushalte reicht. Die LEW Wasserkraft, die hinter diesen Projekten steht, engagiert sich dafür, auch an weiteren Kraftwerken entlang der Donau und am Unteren Lech die Durchgängigkeit für Fische zu verbessern. Das zeigt deutlich, dass Naturschutz und erneuerbare Energien Hand in Hand gehen können.
Es ist spannend zu beobachten, wie in Österreich und Deutschland das Thema Wasserkraft vorangetrieben wird. So viele Projekte sind in Planung, und man merkt, dass die Sensibilität für Ökologie und erneuerbare Energien im Steigen begriffen ist. Der Umbau der Fißlthalerwehr in Salzburg könnte also nicht nur ein lokales Highlight werden, sondern auch ein Beispiel für andere Regionen, wie man Ökostrom und Naturschutz miteinander verknüpfen kann. Ein bisschen Hoffnung für die Zukunft, oder?
