Gestern Abend, am 27. Mai 2026, war es soweit: Das Rote Kreuz Salzburg lud zu einem Ehrungsabend, der ganz im Zeichen der Solidarität und des Engagements stand. In einem feierlichen Rahmen wurden insgesamt 20 Persönlichkeiten mit Ehrenzeichen in Silber und Bronze ausgezeichnet. Die Atmosphäre war herzlich und die Dankbarkeit in der Luft greifbar. Es war ein Abend, der die Bedeutung von Gemeinschaft und Unterstützung eindrucksvoll unterstrich.
Besonders hervorgehoben wurde die langjährige Arbeit von 15 hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die für ihren unermüdlichen Einsatz geehrt wurden. Präsident Dr. Werner Aufmesser betonte in seiner Ansprache den Leitsatz „Helfen, ohne zu fragen wem!“ und erinnerte uns daran, wie wichtig die Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen und öffentlichen Stellen ist. Denn nur gemeinsam können wir die Herausforderungen meistern, die das Leben manchmal bereithält.
Ein bunter Reigen an Ausgezeichneten
Die geehrten Persönlichkeiten stammen aus den unterschiedlichsten gesellschaftlichen Bereichen. Da war Klaus Lemmerer, der Geschäftsführer der Alpentherme Gastein aus Bad Hofgastein, ebenso darunter wie Manfred Höger, der Katastrophenreferent im Ruhestand aus Pinzgau. Michael Kling, der Obmann-Stellvertreter der ASBÖ-Wasserrettung aus Zell am See, und Peter Loitfellner, der Bürgermeister aus Rauris, leisteten ebenfalls ihren Beitrag. Auch die Oberärzte Dr.in Margit Obernosterer und Dr. Andreas Schrode aus Zell am See wurden für ihre Verdienste gewürdigt. Ingrid Aigner, eine Lehrbeauftragte im Bereich „Bewegung zum Wohlfühlen“ aus Lungau, vervollständigte das bunte Bild der Ausgezeichneten.
Ein besonderes Augenmerk galt den langjährigen Mitarbeitern des Roten Kreuzes: Erich Santner, der stolze 40 Jahre im Dienst ist, Günther Pritz mit 35 Jahren und Alexander Rohrmoser, der 20 Jahre dabei ist. Ihre Hingabe und Treue sind nicht nur beeindruckend, sondern auch inspirierend. AK-Präsident Peter Eder fand ebenfalls die richtigen Worte, um diesen Menschen die Anerkennung zu zollen, die sie verdienen.
Die Musik und das Miteinander
Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von „Duetto Claviolino“, mit Florian Beer und Stefan Aichinger, die mit ihrem Spiel die Herzen der Anwesenden berührten. Nach dem offiziellen Teil war Zeit für Gespräche und Austausch – ein Moment, in dem die Gäste die Möglichkeit hatten, die Ehrengäste zu gratulieren und miteinander ins Gespräch zu kommen. Es war spürbar, dass nicht nur die Auszeichnungen, sondern auch das Miteinander und die gemeinsame Freude am Helfen im Vordergrund standen.
Das soziale Engagement, das an diesem Abend gefeiert wurde, ist kein Einzelfall. Auch im Deutschen Roten Kreuz engagieren sich zahlreiche Ehrenamtliche in der Wohlfahrts- und Sozialarbeit. Hier wird eine lange Tradition fortgeführt, die ursprünglich von Frauen ins Leben gerufen wurde, um notleidenden Familien und Kindern zu helfen. Es zeigt sich, dass Hilfsbereitschaft und Solidarität tief in der Gesellschaft verwurzelt sind und dass jeder, egal ob jung oder alt, einen wertvollen Beitrag leisten kann, sei es durch Unterstützung bei den Hausaufgaben oder das Besuchen älterer Menschen mit wenigen sozialen Kontakten. So entsteht ein lebendiges Netzwerk an Hilfsangeboten, das jeden Einzelnen bereichert.
