Die geheime Wohlfühloase: Warum Salzburgs Rotkreuz-Parkplatz mehr Besucher verdient hätte
Heute ist der 4. Juli 2026 und in Salzburg hat sich etwas ganz Besonderes getan. Der Rotkreuz-Parkplatz, einst nur ein grauer Parkplatz, wurde in eine wahre „Wohlfühloase“ verwandelt. Da kann man nur staunen! Vom 4. bis zum 19. Juli hat die Stadt mit einem Budget von 150.000 Euro kräftig Hand angelegt. Die Eröffnung fand am Samstag statt, doch die Besucherzahlen waren – ehrlich gesagt – eher mager. Nur wenige Menschen fanden sich ein, um die neue Attraktion zu feiern.
Das Programm war bunt und einladend: Ein DJ sorgte für die richtigen Beats, während Hängematten und gemütliche Sitzbänke zum Verweilen einluden. Komischerweise waren die Hängematten ein echter Hit, obwohl nur wenige Gäste da waren, die sie nutzen konnten. Einige Stimmen aus dem Publikum, wie die von Emmi Teich, einer Studentin aus Deutschland, und Caroline Escobar aus Kolumbien, die mit ihrer Tochter da war, machten deutlich, dass mehr Hängematten gewünscht seien. Das zeigt doch, dass der Bedarf vorhanden ist!
Besucher und Atmosphäre
Die wenigen Besucher, die sich auf den Weg zum Rotkreuz-Parkplatz gemacht hatten, waren überwiegend zufällig dort. Eine Niederösterreicherin bemerkte, dass sie die Nähe zum Wasser am Salzachufer besonders schätzte. Verständlich, denn das Plätschern des Wassers hat einen ganz eigenen Charme und lädt zum Entspannen ein. Währenddessen waren die Salzachgalerien, ein nahgelegener Kunst- und Handwerksmarkt, richtig gut besucht. Man fragt sich, wo die Leute waren, als die neue Oase eröffnet wurde!
Das Angebot an Programmpunkten wird bis zum 18. Juli weitergeführt, und dazu gehört auch ein Fest zur Eröffnung der Festspiele. Man darf gespannt sein, wie sich die Besucherzahlen dann entwickeln und ob die Menschen vielleicht doch noch Lust haben, die neue Wohlfühloase auszuprobieren. Aber auch nach dem 18. Juli wird es eine Rückkehr zur Normalität geben: Ab dem 25. Juli wird der Parkplatz wieder für Autos genutzt. Schade eigentlich, wenn man bedenkt, wie viel Mühe in die Umgestaltung gesteckt wurde. Vielleicht bleibt ja der ein oder andere Platz für ein paar Hängematten!
