Heute ist der 19.05.2026. Die Luft in Salzburg ist warm und voller Vorfreude, aber die Stimmung im Fußballverein FC Red Bull Salzburg könnte nicht gedämpfter sein. Nach einer Saison, die alles andere als rosig verlief, mit einem enttäuschenden dritten Platz in der Bundesliga, stehen große Veränderungen ins Haus. Der Verein hat sich von Trainer Daniel Beichler getrennt und es wird gemunkelt, dass ein ehemaliger BVB-Coach als Nachfolger in den Startlöchern steht. Die nächste Saison führt dann auch nur in die Europa-League-Qualifikation, was die Abwanderung von Schlüsselspielern begünstigen könnte.
Im Mittelpunkt der Gerüchte stehen zwei Namen, die in den letzten Jahren für Aufsehen gesorgt haben: Kapitän Mads Bidstrup und Vizekapitän Alexander Schlager. Bidstrup, 25 Jahre alt und lange Zeit eine feste Größe im Team, steht kurz vor einem Wechsel zu Olympique Lyon. Die Verhandlungen sind – so hört man – bereits weit fortgeschritten. Das könnte auch daran liegen, dass Bidstrup zum Saisonende aufgrund einer Wadenverletzung nicht auf dem Platz stand. Sein Vertrag läuft bis 2029, und die Zeit scheint reif für einen Tapetenwechsel.
Schlager im Fokus deutscher Klubs
Doch auch Alexander Schlager, der 30-jährige ÖFB-Goalie, plant anscheinend, sich von der Salzburger Heimat zu verabschieden. Sein Marktwert wird auf 2,5 Millionen Euro geschätzt, und das Interesse an ihm aus Deutschland wächst. Der Torwart, der vor drei Jahren vom LASK zurückkehrte und die Akademie des Klubs durchlaufen hat, könnte sich in den kommenden WM-Spielen zusätzlich ins Rampenlicht rücken. Sein Vertrag läuft bis 2027, aber die Möglichkeit eines Transfers schwebt in der Luft. Ein Abgang von beiden Spielern würde einen tiefgreifenden Umbruch im Team nach sich ziehen, was nicht ohne Herausforderungen für den neuen Trainer bleiben würde.
Die letzten zwei Jahre waren für das Kapitäns-Duo nicht ganz so schlecht, sie holten immerhin den Vizemeistertitel. Aber es ist klar, dass der Verein nach dieser Saison einen frischen Wind braucht, um wieder in die Erfolgsspur zu finden. Das Geplänkel um die Zukunft dieser beiden Spieler zeigt, dass die Unruhe im Verein nicht abreißt – aber vielleicht ist das genau das, was Salzburg jetzt braucht: einen Neuanfang. Ob der Verein bereit ist, diesen Schritt zu gehen, bleibt abzuwarten. Die nächsten Wochen könnten entscheidend sein für die zukünftige Ausrichtung des FC Red Bull Salzburg und seine Ambitionen in der kommenden Saison.