Heute ist der 19.05.2026 – und das Pfingstwochenende steht vor der Tür! Ein heißes Wochenende für alle Reisenden und Ausflügler, denn Pfingsten gehört zu den verkehrsreichsten Zeiten des Jahres. Viele nutzen die freien Tage für Tagesausflüge oder Kurzurlaube. Besonders in Bayern, Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt beginnen die zweiwöchigen Ferien, was die Straßen zusätzlich füllt. Es ist also angerichtet für ein echtes Verkehrschaos!

Die Prognosen sind eindeutig: Am Freitag, dem 22. Mai, gibt es die ersten Staus, die durch Kurzurlauber verursacht werden. Besonders die Nord-Süd-Verbindungen stehen unter Druck. In Linz wird die Abfahrt Voest auf der A7 (Mühlkreis Autobahn) in Richtung Süden ab diesem Datum gesperrt. An diesem Samstag, dem 23. Mai, wird dann der Hauptstautag erwartet – vor allem auf den Routen zur Adria. Die Brennerachse (A12/A13) und die West-Ost-Strecke (A8 – A1 – A21 – S1 – A4) werden ebenfalls überlastet sein.

Verkehrsinfo und Stauprognosen

Die Baustellen rund um den Knoten Schwechat auf der S1 und die A4 zwischen Knoten Bruckneudorf und Neusiedl am See machen die Situation nicht besser. Am Montagmittag, dem 25. Mai, ist mit Verzögerungen auf den Straßen Richtung Norden zu rechnen. Zu den Staustrecken gehören die A23, A22, A4, A21, A1/A7, A9, A11, A10, B311, A12, A13, B169, B179, S16 und A14.

Besonders auf der A23 in Fahrtrichtung Graz steht von Samstag, 22:00 Uhr, bis Montag, 05:00 Uhr, nur ein Fahrstreifen zur Verfügung. Das wird spannend! Auch auf der Mühlkreis Autobahn (A7) sind ab dem 22. Mai Verzögerungen und Umleitungsstrecken zu erwarten. Der ÖAMTC-Stauberater wird am Samstag auf der Tauern Autobahn (A10) unterwegs sein, um die Verkehrslage im Blick zu behalten.

Tankstellen und Spritpreise

Wer jetzt denkt, dass der Spritpreis ein beruhigendes Thema ist, muss sich warm anziehen. In den Nachbarländern könnte es zu steigenden Preisen kommen, aber am Pfingstsonntag und -montag sind möglicherweise günstigere Preise zu erwarten. In Italien sind die Benzinpreise aktuell höher als in Österreich, während die Dieselpreise ähnlich sind. In Slowenien und Kroatien liegen die Höchstpreise unter dem österreichischen Durchschnitt, allerdings nur abseits der Autobahnen. Und das Warten an den Tankstellen in Grenznähe mit den niedrigeren Preisen könnte länger dauern – also bloß nicht mit leerem Tank auf Reisen gehen!

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Wer auf dem Laufenden bleiben möchte, findet eine Echtzeit-Staukarte für Deutschland und Europa unter staumelder-karte.de. Dort kann man die Karte durch Zoomen vergrößern oder verkleinern. Die Verkehrsinformationen sind auch mobil abrufbar. Staus entstehen häufig durch dichtes Auffahren und abruptes Abbremsen – der gefürchtete Ziehharmonikaeffekt. Stress durch Stau kann zu Aggressivität führen, also ist es ratsam, sich vor Fahrtantritt über die Verkehrslage zu informieren.

Ein Blick auf die Zahlen

Wusstet ihr, dass die Stauzahlen in Deutschland im Vorjahr bei 723.000 lagen? Die Staulängen summierten sich auf fast 1,45 Millionen Kilometer! Ein echtes Phänomen, das vor allem in den Monaten Mai, Juni und September zu beobachten ist. Die höchste Stauhäufigkeit gibt es zwischen 7-9 Uhr und 15-18 Uhr – also rechtzeitig aufstehen, wenn man die Staus umgehen möchte.

Die aktuelle Ausgabe des Standardwerks der Verkehrsstatistik in Deutschland, „Verkehr in Zahlen“, bietet einen tiefen Einblick in das Thema Mobilität und Verkehr. Hier finden sich nicht nur Daten zu Investitionen in die Infrastruktur, sondern auch zu Unfällen, Verkehrsaufkommen und Emissionen. Wer mehr darüber erfahren möchte, kann die PDF- und MS-Excel-Versionen kostenlos herunterladen.