Wenn man in Salzburg unterwegs ist, kommt man um die A1 einfach nicht herum. Diese Woche wird es auf der Westautobahn zwischen Salzburg-Nord und Eugendorf spannend, denn hier stehen umfassende Sanierungsarbeiten an. Und die verlaufen schneller als geplant! Die Baustelle wird jetzt komplett gespiegelt – das bedeutet, Autofahrer:innen müssen sich auf eine neue Verkehrsführung einstellen.
In den kommenden Nächten wird auf einer Strecke von rund sechs Kilometern eine neue Asphaltdecke verlegt, die die alte Betonfahrbahn ersetzt. Das Ganze kostet schlappe 12 Millionen Euro und soll die Lebensdauer dieses Abschnitts um 10 bis 15 Jahre verlängern. Ein guter Grund, um sich die Schuhe zu binden und einen Blick auf die Baustelle zu werfen, oder?
Verkehrsführung und Umstellungen
Die Umstellung der Verkehrsführung startet in der Nacht von Mittwoch, 20. Mai, auf Donnerstag, 21. Mai. Das bedeutet, dass alle Verkehrsteilnehmer:innen in verkehrsarmen Stunden zwischen 20/21 Uhr und 5 Uhr die neuen Gegebenheiten erleben werden. In dieser Phase steht pro Richtung nur eine Fahrspur zur Verfügung. Es wird spannend, denn die Umstellung dauert drei Nächte! Danach läuft der Verkehr ab Donnerstag außenseitig zweispurig auf Pannenstreifen und erstem Fahrstreifen. Und falls du denkst, damit wär’s getan: Ab Sonntagfrüh wird das „3+1-System“ eingeführt – drei Spuren in Fahrtrichtung Salzburg und eine Spur in Fahrtrichtung Wien. Ein Fortschritt, der vielleicht auch Staus vermeiden könnte?
Die Asfinag hat bereits eine punktuelle Verbesserung, insbesondere bei der Autobahnauffahrt Eugendorf, in Aussicht gestellt. Doch vorsicht! Der Bauleiter warnt vor einem Gewohnheitseffekt: Es kann etwa zwei Tage dauern, bis sich der Verkehr an die neuen Bedingungen gewöhnt. Da heißt es, Geduld haben – und eventuell etwas früher losfahren.
Ein Ende ist in Sicht
Das offizielle Ende der Sanierungsarbeiten ist für Anfang September 2026 angesetzt. Doch wer weiß – wenn das hohe Arbeitstempo anhält, könnte es sogar schon im August fertig sein. Damit wir uns nicht zu früh freuen, bleibt der offizielle Termin als strategischer Puffer bestehen. Und wie immer sind die abschließenden Asphaltierungsarbeiten wetterabhängig. Man kann nur hoffen, dass der Himmel mitspielt!
Die A1 ist schließlich nicht nur eine wichtige Verkehrsader, sondern auch ein täglicher Begleiter für viele von uns. Ob auf dem Weg zur Arbeit, zu einem Ausflug oder einfach nur auf der Reise ins Grüne – Veränderungen auf dieser Strecke spürt jeder.