Am Freitagabend, dem 22. Mai 2026, ging es in Salzburg hoch her: Die Pfingstfestspiele wurden mit einem grandiosen Auftakt gefeiert, und zwar mit der Premiere von Rossinis „Il viaggio a Reims“. Diese opulente Veranstaltung fand im wunderschönen Haus für Mozart statt, das an diesem Abend förmlich vibrierte. Ganz in der Tradition großer Feste gab es vorher ein traditionelles Schaulaufen in der malerischen Hofstallgasse – ein echter Augenschmaus für alle Festspielbesucher.

Unter den Gästen waren einige bemerkenswerte Persönlichkeiten. Arabel Karajan, der junge Violinist Leonhard Baumgartner, und viele mehr – darunter Heinrich und Eva Spängler und die Autorin Hera Lind – gaben sich die Ehre. Auch Gery Keszler und Festspielpräsidentin Kristina Hammer waren mit von der Partie. Man spürte förmlich die Vorfreude auf die kommenden Sommerfestspiele 2026, die bereits in der Luft lag.

Ein Hoch auf den Festspielchampagner

Ein besonderes Highlight der Eröffnung war die Präsentation der Wein-, Sekt- und Biereditionen für den Festspielsommer. Der Festspielchampagner stammt in diesem Jahr von Moët Chandon und ließ die Gläser klirren – ein Prosit auf die Kultur! Florian Czink, der Geschäftsführer von Schlumberger, hob die Bedeutung österreichischer Weine für den Sekt hervor. Mit der Festspieledition „Perlage“ in einer Sektflasche wird die Feierlichkeit noch spritziger. Und auch die Weine können sich sehen lassen: Rotwein vom Weingut Esterhazy, Weißwein vom Weingut Salomon und ein delikater Rosé vom Weingut Allacher, der mit seinen fruchtigen Erdbeernoten perfekt für die heißen Festspielabende geeignet ist.

Um die Oper selbst dreht sich schließlich alles. „Il viaggio a Reims“ ist eine Oper von Gioachino Rossini, die ursprünglich für die Krönung von Karl X. zum König von Frankreich komponiert wurde. 1825 feierte sie am Pariser Théâtre-Italien ihre Uraufführung. Nach dieser Premiere kam die Partitur lange nicht mehr auf die Bühne – erst 1984 wurde sie in Pesaro wiederentdeckt. Die Handlung dreht sich um eine Gruppe von Gästen in einem Kurhotel, die auf die Krönung warten, aber aufgrund fehlender Pferde feststecken. Rossini spielt mit nationalen Klischees und Emotionen im besten Sinne.

Ein Meisterwerk in neuem Gewand

Die Inszenierung von Barrie Kosky verspricht Witz, Drive und jede Menge Slapstick – und das Ganze verpackt in die kraftvolle Musik Rossinis. Besonders die Ensemblenummern dürften die Zuschauer begeistern. Der Regisseur sieht in der minimalen Handlung die Chance, eigene Geschichten zu entwickeln. Ein „Gran pezzo concertato“ für 14 Stimmen, das in der Oper enthalten ist, sorgt sicher für einen musikalischen Hochgenuss.

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Die Pfingstfestspiele sind nicht nur ein kulturelles Ereignis, sondern auch ein Fest der Gemeinschaft. Es wird gefeiert, gelacht und in den besten Weinen geschwelgt. Man kann nur hoffen, dass die kommenden Tage genauso inspirierend und voller Schwung sein werden. Der Sommer kann kommen – Salzburg steht in vollem Glanz!