Heute ist der 6.06.2026 und während wir in Salzburg die warmen Temperaturen genießen, gibt es interessante Meldungen aus Wien, die uns zum Nachdenken anregen. Mit den steigenden Temperaturen ist nicht nur der Frühling in vollem Gange, sondern auch die Aktivität vieler Tiere. Das Fundtierservice in Wien hat einen signifikanten Anstieg an Meldungen verzeichnet, was vor allem auf die warmen Temperaturen zurückzuführen ist. Von April bis Ende Mai wurden sage und schreibe 14 Schildkröten und 46 Ziervögel aufgefunden. Das macht einen schon nachdenklich, oder? Man fragt sich, was da genau passiert.
Besonders alarmierend ist die Tatsache, dass seit Januar 2026 sieben Katzen tierärztlich versorgt werden mussten, nachdem sie aus Fenstern oder Balkonen gestürzt sind. Vier von diesen Vorfällen ereigneten sich erst im letzten Monat. Ein klarer Hinweis darauf, dass wir als Tierhalter unsere Fenster und Balkone besser sichern sollten. Die Wiener Amtstierärzt*innen raten dazu, Gehege und Käfige auf Sicherheit zu überprüfen. Wer hätte gedacht, dass das Kippen eines Fensters so ein hohes Verletzungsrisiko birgt? Gesetzliche Vorschriften zur Absturzsicherung für Katzen sind da, und es kann richtig teuer werden, wenn man sich nicht daran hält.
Sichere Lebensräume für unsere Tiere
Wien hat eine große Vielfalt an Lebensräumen zu bieten, doch die Verstädterung bringt auch ihre Tücken mit sich. Siedlungen sind ein Zuhause für viele Tierarten, die sich in unseren Gärten und Gebäuden niederlassen. Doch während wir die Natur genießen, sollten wir uns bewusst sein, dass Gefahren in Form von Schächten, Straßen und Lichtquellen lauern. Ein Beispiel sind Kamine und Lüftungsschächte, die für Vögel wie Dohlen oder Weißstörche zu echten Fallen werden können. Wer hätte gedacht, dass eine einfache Gebäudesanierung nicht nur das Aussehen, sondern auch Brutplätze von Vögeln und Fledermäusen zerstören kann?
Ohne das richtige Augenmerk können wir ungewollt viel Schaden anrichten. Nester von Schwalben werden oft entfernt, obwohl kleine Kotbrettchen eine einfache Lösung bieten könnten. Kunstnester sind eine großartige Alternative, um den gefiederten Freunden eine neue Bleibe zu bieten. Das Problem mit großen Glasflächen ist bekannt: Vögel fliegen gegen sie und verletzen sich. Markierungen auf diesen Flächen könnten sie davor schützen, aber das muss man erst einmal wissen.
Die Verantwortung der Tierhalter
Ein weiterer Punkt, den man nicht aus den Augen verlieren sollte, ist die Sicherheit der Kleintiere. Regenwassertonnen sind tückische Fallen für Vögel und die Gartenpflege kann unabsichtlich Kleintiere gefährden. Wenn wir mit Motorsensen arbeiten oder Hecken schneiden, sollten wir darauf achten, dass wir keine Nester stören. Auch die Verwendung von Laubsaugern kann den kleinen Bodenlebewesen schaden. Es sind die kleinen Dinge, die oft übersehen werden. Wer hätte gedacht, dass auch Netze zum Schutz der Ernte gefährlich sein können, wenn sie nicht richtig angebracht sind?
Um das Wohl unserer Tiere zu gewährleisten, sollten wir regelmäßig die Fundtierseite des Veterinäramts besuchen, falls mal ein Tier vermisst wird. Aktuelle Fotos und Ringnummern (bei Vögeln) können dabei helfen, vermisste Tiere schnell zu identifizieren. Ein individueller Brustpanzer bei Schildkröten? Ja, der sollte alle ein bis zwei Jahre fotografiert werden. Man weiß nie, wann man diese Bilder mal braucht.
Die Fundtierhotline des Veterinäramts ist rund um die Uhr unter 01 4000 8060 erreichbar. Und wenn ein Tier gefunden wird? Die Tierrettung des TierQuarTier holt diese ab und versorgt sie für 30 Tage. Unvermittelte Tiere erhalten schließlich eine neue Chance auf ein liebevolles Zuhause. Es ist ein ständiges Aufeinandertreffen von Mensch und Tier, das uns zeigt, wie wichtig es ist, aufeinander Acht zu geben.
