In der malerischen Kulisse Salzburgs gibt es Neuigkeiten, die für frischen Wind in der Region sorgen könnten. Das Entscheidungsgremium der EuRegio Traunstein, Berchtesgadener Land und Salzburg hat kürzlich gleich 19 neue Projekte genehmigt, die allesamt unter dem Schirm des InterregVIA-Programms Bayern/Österreich 2021-2027 gefördert werden. Mit einem Fördervolumen von rund 335.000 Euro und einer Förderquote von satten 75 Prozent der Gesamtkosten, werden hier die Weichen für eine klimafreundliche und nachhaltige Zukunft gestellt. Das klingt doch schon mal vielversprechend, oder?
Die genehmigten Projekte setzen sich aus 4 Mittelprojekten, 2 Kleinprojekten und 13 „people to people“-Projekten zusammen. Die thematischen Schwerpunkte reichen von Klimaneutralität durch Kreislaufwirtschaft über die Stärkung des Wirtschaftsstandortes bis hin zu nachhaltigem Tourismus, Sicherheit, Landwirtschaft, Kultur und Gesellschaft. Da wird also wirklich an vielen Ecken und Enden angepackt!
Ein Blick auf die Mittelprojekte
Bei den Mittelprojekten, die Kosten von bis zu 100.000 Euro haben, sticht das Projekt „Holzbau alpiner Raum“ hervor, das die faszinierende Holzarchitektur dokumentiert. Die TH Rosenheim hat hier die Zügel in der Hand. Ein weiteres spannendes Projekt ist „Mitmachen & Möglichmachen: Grenzübergreifend & Gemeinsam“, das von der Pioniergarage Salzburg geleitet wird. Hier geht es um die Förderung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit – ein wichtiges Thema, das die Region zusammenbringt.
Wohin man auch schaut, die Projekte sind alles andere als eintönig. So wird auch „Lebensqualität gemeinsam gestalten“ von der FH Salzburg angestoßen, wo Perspektiven auf Tourismus, Wohnen und Arbeiten erarbeitet werden. Ein echter Gewinn für die Region! Die Kleinprojekte, die bis zu 35.000 Euro kosten, sind ebenfalls vielversprechend. „Coole Kids für prima Klima 2.0“ beispielsweise setzt auf eine interaktive Mitmach-Ausstellung, die das Bewusstsein für Klimafragen schärfen soll.
„People to people“-Projekte und ihre Bedeutung
Die „people to people“-Projekte, mit einem Budget von bis zu 5.000 Euro, zielen darauf ab, Menschen miteinander zu verbinden. Hier findet man Initiativen wie den „Salzburg-bayerischen Grünland- und Weidetag“, bei dem gemeinsam an einer klimafitten Kulturlandschaft gearbeitet wird. Auch „KatNet Salzburg-Bayern“ ist ein bemerkenswertes Projekt, das sich mit der grenzüberschreitenden Fortbildung von Einsatzleitern der Rettungsorganisationen beschäftigt – Sicherheit geht schließlich vor!
Was die Einreichfristen für neue Projekte betrifft, so haben Interessierte bis zum 30. September Zeit, ihre „people to people“-Projekte einzureichen, während die Klein- und Mittelprojekte bis zum 30. November eingereicht werden können. Das Team der EuRegio-Geschäftsstelle bietet Unterstützung für Antragsteller von der ersten Idee bis zur Abrechnung. Und ganz wichtig: Mindestens ein Projektpartner muss von bayerischer und einer von Salzburger Seite kommen. Ein echter Brückenschlag zwischen den Kulturen!
Weitreichende Impulse für die Region
Doch nicht nur in der EuRegio tut sich etwas, auch andere grenzüberschreitende Projekte bringen frischen Wind in die Region. Zum Beispiel das Projekt „MONT Mobility“, das sich mit nachhaltigen Mobilitätsplänen für städtische Knotenpunkte beschäftigt und in Münster, Osnabrück sowie Enschede umgesetzt wird. Der Fokus liegt darauf, die regionalen Mobilitätslösungen zu verbessern – eine echte Herausforderung, die aber dringend nötig ist.
Ein weiteres spannendes Vorhaben ist „No Border Land“, das den kulturellen Austausch zwischen Osnabrück und Arnhem durch Tanz und Kunst fördert. Hier wird es kreativ und lebendig! Auch das Projekt „Hear! Hear! Shakespeare“ zielt darauf ab, innovative Theaterkonzepte zu entwickeln, die grenzüberschreitende Inklusion fördern. Besonders beeindruckend ist der Fokus auf die Integration von Menschen mit Blindheit und Sehbeeinträchtigung. Da zeigt sich, wie vielschichtig und wichtig Kunst und Kultur in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit sind.
Im Rahmen des Interreg-Programms werden nicht nur innovative Ansätze in Mobilität und Kultur gefördert, sondern auch die Zusammenarbeit zwischen den Ländern gestärkt. Die Projekte haben nicht nur finanziellen Rückhalt, sondern auch eine politische Bedeutung, die weit über die Region hinausreicht. Das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen koordiniert die transnationale Zusammenarbeit in Deutschland und sorgt dafür, dass die Ergebnisse der Projekte auch auf nationaler und europäischer Ebene Gehör finden. Ein starkes Netzwerk, das die Länder verbindet und die Zukunft gemeinsam gestaltet.
