Heute ist der 31.05.2026 und ich kann euch sagen, es gibt Geschichten, die gehen einfach unter die Haut. In der neuen Doku „So lässt sich’s leben“ werden vier beeindruckende Persönlichkeiten vorgestellt, die sich aus schweren Zeiten herausgekämpft haben. Ihre Wege sind so unterschiedlich wie ihre Herausforderungen, aber eines haben sie gemeinsam: Sie haben nie aufgegeben.
Josef Habersatter, auch bekannt als „Sauschneid-Sepp“, ist so ein Mensch. Der Bauer aus Radstadt hat sich nach seiner Pensionierung ein neues Betätigungsfeld gesucht und findet sein Glück im Umgang mit der Motorsäge. Man kann sich vorstellen, wie er in der Natur steht, das Holz bearbeitet und dabei die frische Luft genießt. Ein Lebensstil, der nicht nur harte Arbeit, sondern auch eine tiefe Verbundenheit mit der Natur widerspiegelt.
Von Dunkelheit ins Licht
Und dann ist da Carina Edlinger. Mit nur zwölf Jahren erblindete sie und stürzte in eine tiefe Depression. Das klingt nach einem unüberwindbaren Schicksal, doch Carina ließ sich nicht unterkriegen. Sie kämpfte sich durch die Schule, machte ihr Abitur und studierte. Als doppelte Para-Olympiasiegerin und Para-Weltmeisterin im Langlauf hat sie sich einen Namen gemacht, der weit über die Grenzen Österreichs hinausgeht. Ihre Geschichte ist ein wahrer Lichtblick, der zeigt, wie man trotz widriger Umstände seine Träume verwirklichen kann.
Michael Winderberger hat einen ganz eigenen, aber ebenso inspirierenden Weg gewählt. Er ist Quereinsteiger und betreibt in Schladming einen der höchstgelegenen Gemüsehöfe Österreichs. Was anfangs als unrealistisch galt, hat sich heute als Erfolgsstory herausgestellt. Ich kann mir gut vorstellen, wie er voller Leidenschaft durch seine Felder geht, während die Sonne über den Bergen aufgeht. Ein Bild für die Götter!
Ein neues Kapitel im Glauben
Und dann gibt es Thomas Hessler, der mit Benediktinern das erste Kloster in Österreich seit 800 Jahren gegründet hat. Heute ist er Prior im Europakloster Gut Aich am Wolfgangsee und trägt die Verantwortung für 40 Menschen. Man spürt förmlich die Gelassenheit, die von diesem Ort ausgeht. Es ist ein Rückzugsort für viele, ein Platz, wo Spiritualität und Gemeinschaft großgeschrieben werden. Seine Vision, einen Raum für Besinnung und Glauben zu schaffen, ist beeindruckend und, wie ich finde, sehr notwendig in unserer hektischen Zeit.
Diese vier Menschen zeigen uns, dass das Leben oft eine Achterbahn ist. Mal geht es steil bergab, dann wieder hinauf. Sie sind lebende Beweise dafür, dass jeder von uns seine Ängste und Zweifel überwinden kann, egal wie ausweglos die Situation scheint. In einer Welt, die oft von Negativität geprägt ist, sind solche Geschichten wie ein Lichtstrahl, der uns daran erinnert, dass es Hoffnung gibt und dass die wahre Stärke im Herzen liegt.
Schaut euch die Doku an – es lohnt sich! Diese Geschichten sind nicht nur inspirierend, sie sind auch ein Aufruf, an sich selbst zu glauben und nie aufzugeben. Denn am Ende des Tages zählt, dass wir unseren eigenen Weg finden und ihn mit voller Leidenschaft gehen.
