Heute ist der 4.06.2026 und die Gesellschaft in Salzburg bewegt sich in einem spannenden Umfeld, das von grenzüberschreitenden Initiativen und kulturellen Austausch geprägt ist. Kürzlich tagte die Euregio Tirol-Südtirol-Trentino auf der beeindruckenden Burg Trautson in Matrei am Brenner. Die Atmosphäre war geladen mit Ideen und Visionen, während die Landeshauptmänner Anton Mattle aus Tirol, Arno Kompatscher aus Südtirol und Maurizio Fugatti aus dem Trentino (diesmal virtuell) die Geschicke der Region lenkten.
Ein zentrales Thema dieser Sitzung war die Förderung von Sport, Kultur und Bildung. Besonders aufregend: die Unterzeichnung einer Absichtserklärung zur intensiveren Nutzung der „Tour of the Alps“. Diese radsportliche Veranstaltung zieht nicht nur die Aufmerksamkeit von über 100 Ländern auf sich, sondern hat auch einen Medienwert von mehr als 17 Millionen Euro. Das ist schon eine Hausnummer!
Euregio-Museumsjahr 2025 und das kommende Projekt
Das Euregio-Museumsjahr 2025 hat mit rund 325.000 Besuchern einen erfolgreichen Abschluss gefunden, und die dritte Ausgabe wurde bereits beschlossen! Das zeigt, wie wichtig der kulturelle Austausch und die Zusammenarbeit über Grenzen hinweg sind. Das Trentino wird die nächste Runde koordinieren, und ich bin gespannt, was uns da erwartet.
Eine digitale Schulplattform für die Bildungsangebote der Euregio steht ebenfalls in den Startlöchern. Dieses Projekt verspricht, die Bildungslandschaft zu bereichern und die Zusammenarbeit zwischen den Regionen weiter zu intensivieren. Das neue Projekt „Euregio goes School – EUREDU“ zielt darauf ab, Bildungsinitiativen zu bündeln und somit den Schülern in Tirol, Südtirol und Trentino neue Perspektiven zu eröffnen. Das klingt nach einer zukunftsweisenden Strategie!
Fokus auf Nachhaltigkeit und Mobilität
Die Euregio-Connect wird sich künftig um die strategische Abstimmung und Weiterentwicklung der „Tour of the Alps“ kümmern, mit einem besonderen Augenmerk auf Fahrradkultur und nachhaltige Mobilität. Das ist nicht nur wichtig für den Klimaschutz, sondern auch für die Lebensqualität in unseren Städten und Dörfern. Wir alle wissen, wie wichtig es ist, auch über solche Themen ins Gespräch zu kommen.
Ein weiteres Highlight war die Berücksichtigung der Minderheitensprache Ladinisch in den Bildungsangeboten. Das ist ein Schritt in die richtige Richtung, um die kulturelle Vielfalt zu bewahren und zu fördern. Die Museen hatten interessante „Forderungen der Museen für die Gesellschaft“ auf ihren Fahnen stehen, die sicherlich für regen Austausch und Diskussionen sorgten.
Die Euregio zeigt einmal mehr, dass Zusammenarbeit über Grenzen hinweg nicht nur möglich, sondern auch notwendig ist. In einer Zeit, in der die Welt immer globaler wird, ist es wichtig, auf regionaler Ebene zu agieren und sich gegenseitig zu unterstützen. Ich bin gespannt, wie sich all diese Pläne entwickeln werden und welche neuen Möglichkeiten sich für unsere Region ergeben.
