Feuerwehreinsatz in Anthering: Gemeinschaft gegen die Flammen
Am Freitag, dem 26. Juni 2026, um 19:27 Uhr, wurde die Feuerwehr in Anthering alarmiert. Ein Großbrand im Wirtschaftstrakt eines Landwirtschaftlichen Anwesens war ausgebrochen. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand das Gebäude in Vollbrand. Eine dramatische Situation, die schnelles Handeln erforderte!
Die Alarmstufen wurden rasch erhöht – von Alarmstufe 2 auf Alarmstufe 3. Das bedeutete: Alle Hände voll zu tun! Die Herausforderung war die Wasserversorgung. Um die Flammen zu bekämpfen, mussten rund 245 B-Schlauchlängen verlegt und mehrere Kilometer Zubringleitungen verlegt werden. Das war kein Spaziergang, sondern ein regelrechter Kraftakt für die Einsatzkräfte. Zeitweise waren bis zu sechs Relaisleitungen gleichzeitig in Betrieb, was die enorme Koordination der Feuerwehrleute unterstrich.
Unterstützung durch die Berufsfeuerwehr
Zur Unterstützung kam das Großtanklöschfahrzeug der Berufsfeuerwehr Salzburg. Ein wahrer Lebensretter in dieser Situation! Besonders kritisch war die Kühlung einer Acetylengasflasche im Gefahrenbereich. Hier kam die Drohnengruppe Flachgau ins Spiel. Sie überwachte die Oberflächentemperatur und verhinderte so eine gefährliche Erwärmung der Gasflasche. Diese proaktive Maßnahme war von unschätzbarem Wert und zeigte, wie wichtig moderne Technik in solchen Notlagen ist. Die Gasflasche wurde schließlich kontrolliert ausgebrannt.
Nach der ersten Eindämmung des Brandes wurden das Wohnhaus und der Keller auf weitere Gefahren überprüft. Doch wie das Schicksal es wollte, brach gegen 21:42 Uhr erneut ein Feuer im ersten Obergeschoss des Wohnhauses aus. Glücklicherweise konnten die Einsatzkräfte schnell eingreifen und das Feuer rasch unter Kontrolle bringen.
Ein beeindruckendes Team
Insgesamt waren 167 Einsatzkräfte mit rund 22 Fahrzeugen im Einsatz, darunter die Freiwilligen Feuerwehren Anthering, Göming, Bergheim, Nußdorf, Oberndorf, Seekirchen sowie die Berufsfeuerwehr Salzburg. Auch das Rote Kreuz, die Polizei und Brandursachenermittler waren vor Ort. Ein beeindruckendes Team an Helfern, das in dieser kritischen Lage zusammenarbeitete! Die Koordination der Einsatzleitfahrzeuge und die Unterstützung durch das Atemschutzfahrzeug Flachgau waren essenziell, um das Schlimmste zu verhindern.
Wie in vielen anderen Gemeinden zeigt sich hier einmal mehr, dass die Feuerwehren nicht nur Retter in der Not sind, sondern auch ein starkes Gemeinschaftsgefühl verkörpern. In Anthering hat die Gemeinschaft zusammengehalten, um den Flammen die Stirn zu bieten und Schlimmeres zu verhindern. Ein herzliches Dankeschön an alle, die sich in diesen Stunden unermüdlich eingesetzt haben!
